24 April 2026, 14:33

Wiesbaden zeigt, wie aus Beton grüne Oasen fürs Klima entstehen

Ein üppiger grüner Park mit einem zentralen Brunnen, umgeben von Bäumen, Pflanzen, Gras, Straßenmasten, Straßenlaternen, Bänken und Menschen unter einem bewölkten Himmel.

Wiesbaden zeigt, wie aus Beton grüne Oasen fürs Klima entstehen

Wiesbaden bietet am 8. Mai 2023 eine Führung an, um zu zeigen, wie städtische Räume für mehr Klimaresilienz umgestaltet werden. Unter dem Titel "Zu den Plätzen – Urbanes Grün! Auf geht's!" präsentiert die Stadt im Rahmen ihrer Klimawandelanpassung Projekte, die mit Mitteln der Städtebauförderung realisiert werden. Bürgerinnen und Bürger können live miterleben, wie versiegelte Flächen in grüne Oasen verwandelt werden.

Die Tour startet um 16:00 Uhr und führt durch zentrale Orte im Rheingauviertel und im Westend. Stationen sind unter anderem der Wallufer Platz, der Elsässer Park, der Blücherplatz und der Bülowplatz. An jedem Standort wird deutlich, wie die Stadt bisher gepflasterte Bereiche in begrünte, gemeinwohlorientierte Freiräume umwandelt.

Veranstaltet wird die Führung vom Amt für Parks und Gartenbau sowie der SEG Wiesbaden. Im Fokus stehen Projekte, die durch die Städtebauförderung finanziert werden. Die für Umweltfragen zuständige Dezernentin Christiane Hinninger begleitet die Klimawandelanpassungsmaßnahmen der Stadt. Gegen 18:00 Uhr endet die Tour am Sedanplatz.

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Die lokale Veranstaltung ist eingebettet in den bundesweiten Tag der Städtebauförderung, der am 9. Mai 2023 unter dem Motto "Lebendige Orte, starke Nachbarschaften" stattfindet. Damit wird das Ziel unterstrichen, Stadtteile nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.

Die Führung soll den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, wie sie ihre urbane Umgebung aktiv mitgestalten können. Durch Entsiegelung und Begrünung schafft Wiesbaden kühlere, widerstandsfähigere Kieze – Projekte, die auch anderen Städten als Vorbild bei ähnlichen klimatischen Herausforderungen dienen können.

Quelle