13 December 2025, 09:36

Wiesbaden will Special Olympics Hessen 2029 ausrichten – ein Zeichen für Inklusion

Kinder beim Skifahren vor einem Spielplatz im Vordergrund, mit drei Kindern und zwei Stühlen in der Mitte und Gebäuden, Bäumen, Bänken, Pfosten und einem Basketballfeld im Hintergrund.

Wiesbaden soll Austragungsort der Special Olympics Hessen 2029 sein - Wiesbaden will Special Olympics Hessen 2029 ausrichten – ein Zeichen für Inklusion

Wiesbaden richtet Special Olympics Hessen 2029 aus

Wiesbaden bewirbt sich um die Austragung der Special Olympics Hessen 2029

Wiesbaden soll Gastgeber der Special Olympics Hessen 2029 werden

  1. Dezember 2025, 13:25 Uhr

Wiesbaden hat seine Bewerbung für die Austragung der Special Olympics Hessen 2029 bekannt gegeben. Das Vorhaben zielt darauf ab, ein faires und unterstützendes Umfeld für Athlet:innen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen zu schaffen. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, wäre dies ein weiterer Schritt in der inklusiven Ausrichtung der Stadt.

Bevor das Projekt voranschreiten kann, muss der Stadtrat dem Vorhaben zunächst zustimmen. Bei einer positiven Entscheidung übernimmt eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe die Planung und Koordination. Zu den Beteiligten gehört auch Olaf Cunitz.

Die Finanzierung der Sommerspiele wäre ab 2027 im Haushalt der Stadt verankert – vorausgesetzt, die Bewerbung setzt sich durch. Wiesbaden verfügt bereits über Erfahrung in der Ausrichtung großer Veranstaltungen: 2023 war die Stadt Teil des Host Town Programms der Special Olympics World Games.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) unterstützt die Bewerbung nachdrücklich. Er betont, dass die Spiele eine Chance bieten, Teilhabe, gleichberechtigten Austausch und den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu stärken.

Bei einem Erfolg der Bewerbung würde Wiesbaden die Special Olympics Hessen 2029 ausrichten und damit sein Engagement für Inklusion unterstreichen. Die Veranstaltung gäbe Athlet:innen mit Behinderungen eine Plattform für sportliche Wettbewerbe und würde gleichzeitig die gesellschaftliche Teilhabe fördern. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Stadtrat.