Wiesbaden weitet Schulsozialarbeit auf weitere Grundschulen aus
Wiesbaden will seine Schulsozialarbeit auf weitere Grundschulen ausweiten. Ein neuer Bericht mit dem Titel Schulsozialarbeit an Wiesbadener Grundschulen skizziert die Wachstumspläne der Stadt. Ziel der Initiative ist es, die Unterstützung für Kinder und Familien in benachteiligten Stadtteilen zu stärken.
Schulsozialarbeit ist seit 35 Jahren fester Bestandteil des Wiesbadener Bildungssystems. Seit 2021 ist ihre Rolle durch Paragraf 13a des Achten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB VIII) rechtlich gestärkt und als verpflichtende Leistung der Jugendhilfe verankert. Die Programme konzentrieren sich darauf, Schülern und Eltern Stabilität, Orientierung und praktische Hilfe zu bieten.
Die Ausweitung umfasst zusätzliche Grundschulen wie die Johannes-Maaß-Schule, die Karl-Gärtner-Schule und die Otto-Stückrath-Schule. Diese Schulen wurden aufgrund ihrer Lage in sozial benachteiligten Vierteln ausgewählt, wo frühzeitige Unterstützung als besonders wichtig erachtet wird. Patricia Becher, Leiterin des Wiesbadener Sozialdezernats, betont die Bedeutung der Förderung von Grundschulkindern, um spätere Herausforderungen zu vermeiden.
Der vollständige Bericht, der bisherige Entwicklungen und künftige Pläne detailliert beschreibt, steht unter www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft-soziales/soziale-dienste/Schulsozialarbeit-Kinder zum Download bereit. Er zeigt auf, wie Sozialarbeiter durch die Unterstützung von Familien und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ein offenes und einladendes Schulklima schaffen.
Mit der Ausweitung der Schulsozialarbeit auf bedürftige Grundschulen will die Stadt durch frühzeitige Hilfsangebote die Chancen von Kindern in belasteten Lebenslagen verbessern. Der Bericht gibt einen klaren Ausblick darauf, wie sich diese Dienstleistungen in den kommenden Jahren weiterentwickeln werden.
