Wiesbaden wählt: Mende oder von Debschitz – wer wird neuer Oberbürgermeister?
Wiesbaden wählt: Mende oder von Debschitz – wer wird neuer Oberbürgermeister?
Stichwahl um das Wiesbadener Bürgermeisteramt am 30. März: Mende gegen von Debschitz
Am 30. März steht in Wiesbaden die Stichwahl um das Bürgermeisteramt an, bei der Amtsinhaber Gert-Uwe Mende (SPD) gegen Herausforderer Thilo von Debschitz antritt. Die beiden Kandidaten liegen in der Stadtführung im Clinchen, finden aber in zentralen Fragen wie der Belebung der Innenstadt gemeinsame Positionen.
Beide befürworten eine Stärkung der Rolle und des Budgets des Stadtmanagers, unterscheiden sich jedoch in der Umsetzung: Während von Debschitz auf eine zentralisierte Struktur setzt, bevorzugt Mende eine beibehaltende Fachressort-Lösung mit klaren Verantwortlichkeiten.
Von Debschitz schlägt vor, Schlüsselbereiche wie Verkehr, Digitalisierung und Stadtplanung direkt unter die Aufsicht des Stadtmanagers zu stellen. Dies soll Entscheidungsprozesse beschleunigen und die Effizienz steigern. Bereits in seinem Dresdner Wahlkampf 2023 hatte er ähnliche Reformen gefordert – etwa die Einführung von Digitalisierungsbeauftragten, eine papierlose Verwaltung und agile Teams, Maßnahmen, die inzwischen in Städten wie Hamburg, München und Berlin umgesetzt wurden.
Mende hingegen verteidigt die bestehende Ressortstruktur und betont, dass fachlich geführte Abteilungen für mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht sorgen. Als langfristige Lösung für die Haushaltsstabilität verweist er auf steigende Gewerbesteuereinnahmen, während von Debschitz strengere Budgetdisziplin einfordert.
In der Wirtschaftspolitik wirft von Debschitz der Stadt vor, Chancen bei Gewerbegrundstücksverkäufen verpasst zu haben. Mende kontert mit Erfolgen bei Unternehmensansiedlungen und -erweiterungen unter seiner Führung. Beide räumen Probleme im Wiesbadener Einzelhandel ein, sind sich aber einig, dass die Attraktivität der Innenstadt gesteigert werden muss.
Ein gemeinsamer Vorschlag ist die Schaffung eines "Nachtbürgermeisters", der das Nachtleben organisieren und die Sicherheit in den Abendstunden verbessern soll. Zudem werben beide um eine höhere Wahlbeteiligung und loben gegenseitig den fairen Wahlkampf: Mende würdigt von Debschitz' künstlerische Vision und dessen Einsatz für jüdisches Erbe, während von Debschitz Mendes respektvollen Führungsstil anerkennt.
Die Wahl entscheidet zwischen Mendes strukturierter, einnahmenorientierter Führung und von Debschitz' Plädoyer für zentralisierte Steuerung und digitale Modernisierung. Der Sieger übernimmt ein Amt mit erweiterten Befugnissen – und die Aufgabe, Wiesbadens Zentrum zu revitalisieren und den Haushalt zu konsolidieren.
Die Wähler sind am 30. März aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Beide Kandidaten betonen die Bedeutung einer hohen Beteiligung.
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