Wiesbaden diskutiert Digitalisierung, Verkehr und queere Rechte in entscheidender Sitzung
Helga MüllerWiesbaden diskutiert Digitalisierung, Verkehr und queere Rechte in entscheidender Sitzung
Die nächste Sitzung der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung findet am Donnerstag, dem 28. Mai, um 16:00 Uhr im Rathaus am Schlossplatz statt. Bürgerinnen und Bürger können die Debatten entweder vor Ort verfolgen oder per Livestream digital mitverfolgen, während zentrale kommunale Themen im Mittelpunkt stehen.
Ein Schwerpunkt der Sitzung wird die digitale Zukunft der Stadt sein. Die Verwaltung plant die Verabschiedung der Digitalen Transformationsroadmap 2026, mit der Dienstleistungen modernisiert und Abläufe effizienter gestaltet werden sollen. Zudem wird die vollständige Digitalisierung der Stadtverwaltung auf den Prüfstand gestellt, um die Effizienz weiter zu steigern.
Auch Stadtentwicklung und Verkehr spielen eine zentrale Rolle. Die Versammlung wird eine grundsätzliche Entscheidung zum Straßenbahnnetz neu bewerten, was mögliche Veränderungen im öffentlichen Nahverkehr mit sich bringen könnte. Darüber hinaus werden Vorschläge für einen Lenkungsausschuss geprüft, der künftige städtebauliche Projekte begleiten soll.
Soziale und kulturelle Themen bilden einen weiteren wichtigen Punkt der Tagesordnung. Die Sicherheit und Sichtbarkeit queerer Menschen soll durch einen eigenen Aktionsplan gestärkt werden. Gleichzeitig wird die Rolle lokaler Kultureinrichtungen – wie der Kunstleihbibliothek – neu bewertet, was das Engagement der Stadt für eine aktive Kulturpolitik unterstreicht.
Wohnraum und öffentliche Dienstleistungen bleiben drängende Herausforderungen. Diskutiert werden die aktuelle Wohnraumsituation, Personalengpässe in Kitas sowie die Förderung demokratischer Initiativen. Weitere Themen sind Betrug bei Wohngeld, Strategien zur E-Mobilität und Anpassungen in Bauverfahren.
Die Sitzung behandelt ein breites Spektrum an Fragen, die das Leben der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger betreffen. Die getroffenen Entscheidungen könnten in den kommenden Jahren digitale Dienstleistungen, Verkehr, Wohnen und die Sicherheit in der Gemeinde prägen. Die Öffentlichkeit kann sich entweder vor Ort oder über den Livestream in die Diskussionen einbringen.
