Wichtiges Zahlungskarten-System-Interface abgeschlossen
Wichtige Schnittstelle des Zahlkartensystems fertiggestellt
Teaser: Sozialministerin Heike Hofmann: „Die Einführung der Zahlkarte ist nahezu flächendeckend, rechtssicher und ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand abgeschlossen.“
17. Dezember 2025, 13:02 Uhr
Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft
Artikel: Das Zahlkartensystem für Geflüchtete in Hessen ist nun in weiten Teilen des Landes einsatzbereit. Die schrittweise Einführung begann am 16. Dezember 2024 mit der ersten Ausgabe der Karten im landeseigenen Erstaufnahmezentrum. Seitdem wurde das System auf 17 der 27 kommunalen Leistungsstellen in der Region ausgeweitet.
Die neue Zahlkarte ermöglicht es Geflüchteten, dieselbe Karte auch nach dem Wechsel von der Erstaufnahme in teilnehmende Städte und Landkreise weiter zu nutzen. Diese Kontinuität soll den Zugang zu Leistungen ohne Unterbrechung erleichtern.
Die meisten lokalen Behörden haben das System problemlos übernommen. Neun weitere Ämter planen die Einführung zu Beginn des kommenden Jahres, während dreizehn bereits auf den Standardprozess umgestellt haben. Die Landesregierung hat die Frist für die vollständige Umsetzung auf den 31. Januar 2026 verlängert, um allen Stellen ausreichend Zeit für die Integration zu geben. Frankfurt am Main entwickelt derzeit eine eigene Schnittstelle für die Zahlkarte, deren Fertigstellung in Kürze erwartet wird. Mit dem Aufbau dieses separaten Systems wurde die PAYONE GmbH beauftragt. Hanau bleibt hingegen vorerst außerhalb des Programms, da eine anstehende Verwaltungsreform abgewartet wird. Fast alle kommunalen Leistungsstellen – mit Ausnahme Frankfurts und Hanaus – können das Zahlkartensystem mittlerweile an ihre bestehende Fallmanagement-Software anbinden. Offizielle Stellen bestätigen, dass die Einführung nahezu flächendeckend erfolgt und vollständig den rechtlichen Vorgaben entspricht.
Das Zahlkartensystem ist nun in den meisten Teilen Hessens aktiv, mit nur wenigen Ausnahmen. Geflüchtete können ihre Karten an mehreren Standorten nutzen, was den bürokratischen Aufwand und Verzögerungen verringert. Der Freistaat rechnet bis Anfang 2026 mit der vollständigen Umsetzung, sobald die verbleibenden Ämter ihre Umstellung abgeschlossen haben.