21 February 2026, 04:57

Vandalismus, Diebstahl und Brand: Fulda kämpft mit einer Serie von Straftaten

Eine Hand hält ein Schild mit der Aufschrift "Stoppt Kriminelle" mit einer Gruppe von Menschen im Hintergrund, die Fahnen halten, und Text auf dem Plakat, der die Verwendung von menschlichem Haar befürwortet.

Vandalismus, Diebstahl und Brand: Fulda kämpft mit einer Serie von Straftaten

In der vergangenen Woche häufen sich in Fulda Vorfälle wie Vandalismus, Diebstahl und ein Scheunenbrand. Zwei Jugendliche wurden wegen der Beschädigung von Wahlplakaten festgenommen, während es in anderen Fällen um Graffiti und einen Einbruch ging. Die Behörden ermitteln zu den Ursachen und bewerten in jedem Einzelfall das Ausmaß der Schäden.

Am Donnerstag, dem 19. Februar, wurden zwei Personen im Alter von 17 und 18 Jahren festgenommen, nachdem sie Wahlplakate an der Bahnhofstraße beschädigt hatten. Nach deutschem Recht fällt der 17-Jährige unter das Jugendstrafrecht, bei dem erzieherische Maßnahmen im Vordergrund stehen. Der 18-Jährige hingegen muss mit den Konsequenzen des Erwachsenenstrafrechts rechnen, das bei Sachbeschädigung Geldstrafen oder sogar Haftstrafen von bis zu zwei Jahren vorsehen kann.

Bereits zu Beginn der Woche, am Dienstag, hatten Unbekannte zwei Innenwände einer Tiefgarage in der Lindenstraße mit Graffiti besprüht und dabei einen Schaden von etwa 1.500 Euro verursacht. Einen Tag später wurde unter einem Torbogen im Museumshof ein blaues Hakenkreuz auf dem Boden entdeckt.

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Ebenfalls am Donnerstag, dem 19. Februar, wurde ein Diebstahl gemeldet: Aus einem weißen Ford Transit, der zwischen 9 und 13 Uhr auf dem Propsteihof abgestellt war, wurde ein niedriger dreistelliger Bargeldbetrag entwendet.

In den frühen Morgenstunden des Freitags, dem 20. Februar, brach in der Mühlenstraße im Stadtteil Lahrbach ein Scheunenbrand aus. Die Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle bringen und verhinderte, dass es auf ein benachbartes, leerstehendes Haus übergriff. Dennoch entstand am Gebäude ein erheblicher Schaden. Die Brandursache wird noch untersucht; erste Schätzungen belaufen sich auf einen Gesamtschaden von etwa 200.000 Euro. Verletzte gab es nicht.

Die Vorfälle führen zu laufenden Ermittlungen, bei denen die Behörden die finanziellen und rechtlichen Folgen prüfen. Die beiden 17- und 18-Jährigen, die für die Plakatbeschädigungen verantwortlich sind, müssen je nach Schwere der Vorwürfe mit Geldstrafen oder Haft rechnen. Unterdessen laufen die Reparaturarbeiten und weiteren Untersuchungen zu den Brand- und Vandalismusfällen weiter.