Unprovozierter Angriff auf sieben Hessen in Regionalzug schockiert die Region
Helga MüllerUnprovozierter Angriff auf sieben Hessen in Regionalzug schockiert die Region
Gruppe von sieben Hessen in Regionalzug in Hessen angegriffen
Am späten Samstagabend wurde eine Gruppe von sieben Hessen in einem Regionalzug in Hessen Opfer eines unprovozierten Angriffs. Die Tat ereignete sich auf der Rückfahrt vom Kasseler Weihnachtsmarkt in Richtung Wabern. Fünf Tatverdächtige flüchteten nach dem Vorfall und ließen drei Verletzte mit Gesichtsverletzungen zurück.
Der Überfall geschah um 22:35 Uhr am 14. Dezember im Regional-Express 30. Die fünf männlichen Angreifer, zwischen 20 und 25 Jahre alt, wurden als dunkelhaarig mit kurzen, braunen Haaren und russischem Akzent beschrieben. Sie trugen dunkle Kleidung und griffen die Gruppe ohne erkennbaren Anlass an.
Als der Zug am Bahnhof Felsberg-Gensungen hielt, ergriffen die Täter die Flucht. Drei der sieben Opfer erlitten Schnittwunden und Prellungen im Gesicht, lehnten jedoch eine medizinische Behandlung ab. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.
Laut Deutsche Bahn gab es im Jahr 2025 über 3.000 Angriffe auf Mitarbeiter – die Hälfte davon auf Beschäftigte im Regionalverkehr. Exakte Zahlen zu unprovozierten Gruppenangriffen auf Fahrgäste liegen jedoch nicht vor. Bei einem separaten, tödlichen Vorfall in diesem Jahr hatten ein 26-Jähriger und eine Gruppe von vier Personen einen Schaffner bei einer Ticketkontrolle in der Nähe von Landstuhl angegriffen.
Die Behörden fahnden weiterhin nach den fünf Tatverdächtigen. Die Verletzten mussten nicht stationär behandelt werden. Die Polizei ruft alle Personen mit Hinweisen zum Angriff auf, sich umgehend zu melden.






