30 January 2026, 10:55

Ukrainische Schüler finden Hoffnung durch Hessens Schulpartnerschaft

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte der Ukraine, das Provinzen und Städte zeigt, begleitet von beschreibendem Text.

Ukrainische Schüler finden Hoffnung durch Hessens Schulpartnerschaft

Zwölf ukrainische Schülerinnen und Schüler besuchten kürzlich im Rahmen eines Schulpartnerschaftsprogramms die Hessische Staatskanzlei. Die Gruppe, zwischen 16 und 18 Jahre alt, reiste vom Gymnasium 241 in Kiew an, um ihre Austauschpartner vom Johanneum-Gymnasium in Herborn zu treffen. Ziel des Besuchs war es, den Schülern eine kurze Auszeit vom Krieg zu ermöglichen und gleichzeitig die bildungspolitischen Verbindungen zwischen den beiden Regionen zu stärken.

Die Schülerinnen und Schüler besichtigten die Staatskanzlei, stellten Fragen und tauschten sich in offenen Gesprächen über ihre Erlebnisse aus. Sie berichteten von ihrem Alltag, den Herausforderungen, vor denen sie stehen, und ihren Hoffnungen für die Zukunft. Staatsminister Manfred Pentz begrüßte sie persönlich und betonte, wie wichtig konkrete Unterstützung sei – und nicht nur Worte.

Die Begegnung wurde im Rahmen eines von der OECD geförderten Projekts organisiert, das das Gymnasium und das Lyzeum 241 verbindet. Die Partnerschaft fördert langfristige Beziehungen und gibt jungen Menschen ein Gefühl von Stabilität und Zugehörigkeit. Durch den Austausch unterstrich die Initiative zudem die wachsende Zusammenarbeit zwischen Hessen und der Ukraine im Bildungsbereich.

Für die ukrainischen Schülerinnen und Schüler bot der Besuch einen Moment der Erholung und Verbundenheit. Gleichzeitig festigte er die Bindung zwischen den beiden Schulen und zeigte, wie Bildungspartnerschaften sinnvolle Unterstützung leisten können. Das Programm setzt weiterhin darauf, junge Menschen durch nachhaltige Beziehungen zu stärken.