Über 1.300 deutsche Firmen verlagern Produktion ins Ausland – ein alarmierender Trend
Über 1.300 deutsche Firmen verlagern Produktion ins Ausland – ein alarmierender Trend
Mehr als 1.300 deutsche Unternehmen haben innerhalb von nur zwei Jahren Teile ihrer Produktion ins Ausland verlagert. Betroffen sind Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten – ein spürbarer Wandel in der wirtschaftlichen Aktivität des Landes. Der Trend spiegelt die wachsenden wirtschaftlichen Belastungen wider, mit denen Branchen in ganz Deutschland konfrontiert sind.
Zwischen 2021 und 2023 verließen kontinuierlich Unternehmen das Land, um im Ausland zu produzieren. Zu den bekannten Namen zählen Ford, BASF, Volkswagen und Meyer Burger. Ford schloss sein Motorenwerk in Köln und verlagerte die Fertigung in die USA und nach Mexiko. BASF verlegte Teile der chemischen Produktion nach China, während Volkswagen die Motorenherstellung aus Chemnitz nach Mexiko verlegte. Auch Meyer Burger verlegte die Produktion von Solarmodulen in die USA.
Besonders betroffen waren die Automobilbranche, die chemische Industrie und der allgemeine Maschinenbau. Hohe Energiekosten und geopolitische Unsicherheiten spielten bei diesen Entscheidungen eine zentrale Rolle. Bis 2023 entsprachen diese Verlagerungen 2,2 Prozent aller deutschen Unternehmen vergleichbarer Größe.
Die Abwanderung von 1.300 Betrieben unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen für die deutsche Bahn. Energiepreise und globaler Wettbewerb treiben Unternehmen weiterhin in alternative Standorte. Dieser Strukturwandel könnte langfristige Auswirkungen auf Beschäftigung und Wirtschaftskraft im Inland haben.
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