24 May 2026, 10:20

Trier krönt sich mit spätem 1:0 zum Landespokalsieger gegen Koblenz

Pokalfight in Trier: Eintracht holt den Titel

Trier krönt sich mit spätem 1:0 zum Landespokalsieger gegen Koblenz

Trier holt den Landespokal nach hart umkämpftem 1:0 gegen TuS Koblenz

Mit einem knappen, aber verdienten 1:0 (0:0) gegen TuS Koblenz sicherte sich der SV Trier am Samstag den Landespokal. Das späte Tor besiegelte nicht nur den Sieg, sondern auch die Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison. Fast 9.000 Fans füllten das Trierer Moselstadion und verfolgten ein spannendes Finale bis zum Schluss.

Trier dominierte zwar den Ballbesitz, hatte aber lange Schwierigkeiten, die gut organisierte Koblenzer Abwehr zu überwinden. Die besten frühen Chancen hatten Damjan Marceta und Sven König, die jedoch an starken Paraden des Koblenzer Keepers scheiterten. König traf in der zweiten Halbzeit sogar den Pfosten – das Spiel blieb weiter torlos.

Erst in der 82. Minute fiel der entscheidende Treffer: Noah Herber schoss Trier mit einem präzisen Schuss in Führung. Auch Torhüter Michael Zadach war ein Schlüsselfaktor – kurz zuvor hatte er einen gefährlichen Schuss von Marceta auf der anderen Seite abgewehrt.

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In der Nachspielzeit kam es dann zum Eklat: Dami Grgić sah nach einem groben Foul die Rote Karte. Die Situation eskalierte, als auch Koblenz-Trainer Michael Stahl des Feldes verwiesen wurde. Beide Mannschaften beendeten die Partie so in Unterzahl.

Der Sieg bringt Trier nicht nur den Pokal, sondern auch die Teilnahme am DFB-Pokal – und damit finanzielle Vorteile sowie die Chance, gegen Top-Teams anzutreten. Mit einer disziplinierten Leistung und dem späten Siegstor holten sie den Titel vor einer lautstarken Heimatkulisse. Koblenz hingegen geht nach einem hitzigen Finale leer aus.

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