„Tatort: Licht“ – Wie real ist der Frankfurter Lichtkult aus der neuen Folge?
Gibt es die Lichtsekte aus dem Frankfurter 'Tatort' wirklich? - „Tatort: Licht“ – Wie real ist der Frankfurter Lichtkult aus der neuen Folge?
Gibt es den Lichtkult aus dem Frankfurter "Tatort" wirklich?
Gibt es den Lichtkult aus dem Frankfurter "Tatort" wirklich?
Gibt es den Lichtkult aus dem Frankfurter "Tatort" wirklich?
- November 2025, 21:00 Uhr
Die neue Folge Tatort: Licht führt die Frankfurter Kommissare Maryam Azadi und Hamza Kulina in einen unheimlichen Fall, der mit einer fiktiven Sekte namens Licht der Welt verknüpft ist. Die Gruppe behauptet, durch "Erleuchtung" heilen zu können, und lehnt weltliche Einflüsse strikt ab.
Die Handlung beginnt mit dem Verschwinden des Mädchens Viktoria vor sechs Jahren, das seitdem als tot gilt. Doch ein neuer Mord und ein weiteres Verschwinden ziehen die Ermittler in ein Netz aus alten und neuen Rätseln.
Im Mittelpunkt steht Viktoria Reiter, die 2018 spurlos verschwand. Ihre Mutter, Anna Reiter, gibt die Hoffnung nicht auf. In einem öffentlichen Appell bittet sie um Hinweise und setzt eine Belohnung für sachdienliche Informationen aus.
Kurz darauf meldet sich ein Mann bei Anna und behauptet, Viktoria lebe noch. Er verlangt Geld für weitere Details. Kommissarin Maryam Azadi, die damals den Fall bearbeitet hatte, rät Anna dringend davon ab, den Informanten zu treffen oder die Belohnung zu zahlen.
Parallel dazu ermitteln die Beamten gegen die Sekte Licht der Welt, deren Anhänger glauben, sich allein durch Sonnenlicht ernähren zu können. Die radikalen Überzeugungen der Gruppe verleihen dem Fall eine beunruhigende Dimension. Je tiefer die Ermittler graben, desto mehr Verbindungen zwischen der Sekte, Viktorias Verschwinden und einem aktuellen Mord kommen ans Licht.
Drehbuchautor Senad Halilbašić recherchierte für das Drehbuch reale, ungelöste Fälle. Dabei stieß er auf zwei wiederkehrende Muster: unerklärliche Todesfälle und langjährig Vermisste. Diese Erkenntnisse flossen in die Handlung ein und verwebten Fakt und Fiktion zu einem packenden Krimidrama.
Die Geschichte greift auch ein reales Problem auf: Im Mai 2024 galten in Deutschland 1.800 Kinder als vermisst – wenn auch 96,7 Prozent dieser Fälle später aufgeklärt werden. Viktorias Fall gehört zu den wenigen ungelösten, was Annas verzweifelte Suche nach Antworten antreibt.
Die Folge thematisiert die emotionale Belastung unaufgeklärter Vermisstenfälle und verwebt sie mit dem unheimlichen Einfluss der fiktiven Sekte. Azadi und Kulina stehen vor der Herausforderung, in einem Fall mit tiefen persönlichen Verstrickungen Wahrheit von Täuschung zu trennen.
Tatort: Licht erinnert an das anhaltende Leid der Angehörigen Vermisster – und zeigt, wie komplex Ermittlungen sind, wenn Hoffnung und Zweifel aufeinandertreffen.
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