Stuttgart feiert Wachstum, Kultur und blickt auf die Wahlen 2026
Stuttgart feiert Wachstum, Kultur und blickt auf die Wahlen 2026
Stuttgart blickt auf ein Jahr des Wachstums und der Feiern zurück – 2025 brachte neue Schulen, Wohnprojekte und kulturelle Meilensteine, während die baden-württembergische Landeshauptstadt sich auf die wichtigen Wahlen 2026 vorbereitet. Von internationaler Aufmerksamkeit für die Kunstszene bis hin zu lokalen Initiativen in Bildung und Stadtentwicklung zeigt sich Stuttgart im Wandel.
Das Jahr begann mit bedeutenden Jubiläen: Das Bundesland Baden-Württemberg feierte seinen 80. Geburtstag, die Stuttgarter Zeitung erschien zum 80. Mal in Druck, und Stuttgart selbst ist nun seit acht Jahrzehnten Landeshauptstadt. Diese Wegmarken unterstreichen die tief verwurzelte Geschichte der Stadt und ihre fortwährende Bedeutung für die Region.
Neue Bauprojekte prägen das Stadtbild. Im Degerloch auf dem Killesberg und in Bad Cannstatt entstehen aktuell Wohnungen sowie soziale Infrastruktur. Gleichzeitig soll der Umzug der Volkshochschule in die Charlottenstraße das Innenstadtleben beleben. Zudem wird über die Zukunft des historischen Walhalla-Gebäudes diskutiert – mit wachsender Forderung nach einem eigenständigen Stadtmuseum.
Im Bildungsbereich gab es deutliche Fortschritte: Die Elisabeth-Selbert-Schule öffnete ihre Türen, mehrere Grundschulen werden gebaut oder erweitert, und das Berufsbildungszentrum erhält einen großen Neubau. Damit unterstreicht die Stadt ihr Engagement für Bildung und lebenslanges Lernen.
Kulturell stand Stuttgart im Rampenlicht: Ein Gemälde von Otto Dix aus dem Staatsgalerie Stuttgart erlangte weltweite Bekanntheit, nachdem es in Taylor Swifts Musikvideo zu The Fate of Ophelia zu sehen war. Fans der Sängerin, die sich selbst als "Swifties" bezeichnen, pilgerten daraufhin ins Museum, um das Werk live zu bewundern. Zudem widmete sich eine Dokumentation dem Kunstmäzen Hans Dieter Roos, der Teile seiner Sammlung moderner Kunst dem Staatsgalerie Stuttgart stiftete. Der Film beleuchtete sein Leben und die Herausforderungen als schwuler Mann in den 1970er-Jahren.
Ehrenamtliches Engagement bleibt ein zentraler Pfeiler des städtischen Zusammenhalts. Organisationen wie die Stuttgart Stiftung und das Freiwilligenzentrum vermitteln Bürgerinnen und Bürgern Projekte, wo öffentliche Mittel nicht ausreichen. Ihre Arbeit stärkt den sozialen Kitt der Stadt.
Am 15. März 2026 stehen die Kommunalwahlen an: Gewählt werden dann der neue Stadtrat, die Ortsbeiräte sowie die Vertreter für den Ausländerbeirat, das Jugendparlament und den Kulturbeirat. Diese Abstimmungen werden die Weichen für Stuttgarts Zukunft stellen.
Mit der Mischung aus kultureller Strahlkraft, Bildungsausbau und urbaner Entwicklung hat Stuttgart eine dynamische Ausgangslage für die kommenden Jahre geschaffen. Angesichts der bevorstehenden Wahlen wird die weitere Entwicklung davon abhängen, wie stark sich die Bürgerschaft einbringt und welche Impulse die neu gewählten Verantwortlichen setzen. Das nächste Jahr verspricht weitere Veränderungen, wenn Projekte Gestalt annehmen und neue Vorhaben anlaufen.
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