Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: SPD und CDU uneinig über Maßnahmen in Wipperkotten
Brunhilde JesselStreit um Schutz des Wupper-Wehrs: SPD und CDU uneinig über Maßnahmen in Wipperkotten
In Wuppertal entzündet sich eine Debatte um den Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten. Die SPD schlägt strengere Maßnahmen zum Erhalt der Anlage vor, doch die CDU äußert Bedenken hinsichtlich der Umsetzbarkeit der Pläne. Beide Parteien sind sich jedoch einig, dass das Wehr und seine natürliche Umgebung bewahrt werden müssen.
Die SPD setzt sich für einen verstärkten Schutz des Wupper-Wehrs ein und fordert entschlossenere Schritte. Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, kritisiert den SPD-Antrag als unverhältnismäßig und mangelhaft ausbalanciert. Sie hofft auf einen Kompromiss, der den Schutz gewährleistet, ohne überzogene Maßnahmen zu ergreifen.
Die CDU wird den aktuellen SPD-Vorschlag ablehnen, da er ihrer Ansicht nach zu weit geht. Die Partei hält einige Forderungen – etwa den Einsatz größerer Polizeikräfte – für unrealistisch. Stattdessen befürwortet die CDU vermehrte Streifen und Aufklärungskampagnen, um die Sicherheit in dem Gebiet zu erhöhen.
Beide Seiten betonen die Bedeutung des Wehrs und seiner Umgebung. Die CDU erwartet jedoch, dass die Stadtverwaltung den SPD-Antrag zunächst prüft, bevor weitere Gespräche stattfinden. Gleichzeitig räumt die Partei ein, dass eine rund um die Uhr Überwachung nicht machbar ist.
Die CDU wird den SPD-Antrag in seiner jetzigen Form ablehnen. Nach wie vor wird nach einer realistischen Lösung gesucht, um das Wupper-Wehr zu schützen. Die Bewertung durch die Stadtverwaltung wird für die nächsten Schritte eine entscheidende Rolle spielen.
