09 March 2026, 14:30

Sieben Jahre Haft nach brutaler Amokfahrt mit Radlader am Vaterstag 2025

Eine Liniendiagramm mit der Bezeichnung "United States Highway Fatalities", das die Anzahl der Todesfälle im Laufe der Zeit auf einem weißen Hintergrund zeigt.

Sieben Jahre Haft nach brutaler Amokfahrt mit Radlader am Vaterstag 2025

Ein 29-jähriger Mann ist nach einer gewalttätigen Amokfahrt mit einem Radlader am Vaterstag 2025 zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht Marburg sprach ihn des versuchten Mordes schuldig.

Der Vorfall begann, als der Angeklagte stark alkoholisiert auf einer Bundesstraße in Nordhessen die Kontrolle über einen Radlader übernahm. Er rammte gezielt mehrere Fahrzeuge und zeigte dabei keinerlei Rücksicht auf die Sicherheit anderer. Das Gericht urteilte, er habe während seiner Amokfahrt kaltblütig billigend in Kauf genommen, Menschen zu töten.

Erst als der Radlader in einem Teich stecken blieb, endete die Raserei. Der Angeklagte und ein weiterer beteiligter Fahrer erlitten leichte Verletzungen, weitere Opfer gab es nicht. Im Anschluss an den Prozess entzog das Gericht dem Mann zudem seinen Führerschein.

In der Urteilsbegründung wurde die Schwere seiner Taten betont: Die Richterin hob die massive Gefahr hervor, die von seinem rücksichtslosen Verhalten ausging. Für das Strafmaß waren insbesondere seine extreme Alkoholisierung und der vorsätzliche Einsatz der schweren Baumaschine zur Zerstörung ausschlaggebend.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die siebenjährige Haftstrafe spiegelt die Schwere der begangenen Straftaten wider. Mit dem Urteil stellt das Gericht sicher, dass der Verurteilte künftig keinen Führerschein mehr besitzen darf. Der Fall steht als mahnendes Beispiel für die verheerenden Folgen von gefährlichem Verhalten unter Alkoholeinfluss.

Quelle