20 February 2026, 23:08

Sechs Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau: "Der Schmerz bleibt"

Eine Gruppe von Menschen geht auf einer Straße, die eine schwarze Fahne mit der Aufschrift "Hanau das war deutsche Leitkultur" trägt, mit Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Sechs Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau: "Der Schmerz bleibt"

Sechs Jahre sind vergangen, seit dem rassistischen Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020. Neun Menschen verloren in jener Nacht ihr Leben, ein zehntes Opfer erlag später seinen Verletzungen. Nun hat die Ministerpräsidentin über den anhaltenden Schmerz und die Notwendigkeit des fortwährenden Gedenkens gesprochen.

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Bei dem Anschlag kamen Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Gökhan Gültekin, Said Nesar Hashemi, Hamza Kurtović und Ferhat Unvar ums Leben. Ein zehntes Opfer, Ibrahim Akkuş, starb im Januar 2026 an den Spätfolgen der erlittenen Verletzungen.

Die Ministerpräsidentin bezeichnete das Gedenken als Auftrag und Verpflichtung zugleich. Sie betonte, wie wichtig es sei, für Respekt, Menschlichkeit und Solidarität einzustehen. Der gemeinsame Kampf gegen Hass und Hetze wurde als entscheidend hervorgehoben, um künftige Gräueltaten zu verhindern.

In ihrer Erklärung brachte die Ministerpräsidentin zudem ihr tiefes Mitgefühl für die Angehörigen der Opfer und diejenigen zum Ausdruck, die noch immer unter den Folgen des Anschlags leiden. Die Regierung gelobte, das Andenken an die Opfer wachzuhalten. Sie werde ihre Anstrengungen im Kampf gegen Rassismus, Extremismus und Hass in allen Formen fortsetzen.

Die Wunden des Hanau-Anschlags sind auch nach sechs Jahren nicht verheilt. Das Engagement der Regierung für Erinnerung und gegen Hass soll die Opfer ehren. Im Mittelpunkt steht dabei die Verhinderung weiterer Gewalt.