Sabrina Hoffmann wird neue Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau – mit klarem Progressivkurs
Helga MüllerSabrina Hoffmann wird neue Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau – mit klarem Progressivkurs
Sabrina Hoffmann wird neue Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau. Sie übernimmt die Verantwortung für sowohl die Print- als auch die Digitalausgabe und bringt einen progressiven Ansatz in das traditionsreiche Blatt ein. Ihre Ernennung folgt auf eine Karriere, die von Führungspositionen in großen Medienhäusern geprägt ist.
Hoffmanns journalistischer Werdegang umfasst zentrale Rollen bei Business Insider und der Huffington Post, wo sie hochwertigen Journalismus mit einer breiten Leserschaft verband. Als Chefredakteurin von BuzzFeed unter dem Dach von Ippen.Media baute sie das journalistische Netzwerk des Unternehmens aus. Zuvor leitete sie BW24 in Stuttgart und führte das Medium innerhalb von nur neun Monaten in die Gewinnzone.
Offen spricht sie über ihre Arbeiterklasse-Herkunft und Migrationshintergrund, doch sie identifiziert sich stark mit den Werten der Frankfurter Rundschau. Ihr Amtsantritt wurde von Karin Dalka und Michael Bayer begleitet, die für einen reibungslosen Übergang sorgten. Dalka, eine langjährige prägende Figur der Zeitung, geht nach Jahrzehnten des Einflusses am 1. Januar 2026 in den Ruhestand. Bayer bleibt unterdessen als stellvertretender Chefredakteur.
Markus Knall, Chefredakteur von Ippen.Media, begrüßte Hoffmanns Berufung und hob ihre Erfolgsbilanz im modernen Journalismus hervor.
Hoffmann übernimmt nun die Führung einer historischen Publikation mit klarer Vision. Ihre Leitung wird die Zukunft der Frankfurter Rundschau in Print und Digital prägen. Unter ihrer Ägide wird die Ausrichtung der Zeitung ihren progressiven Standpunkt und ihre Medienexpertise widerspiegeln.






