RHÖN-KLINIKUM AG wächst 2025 mit Rekordumsätzen und Hightech-Investitionen
Klaas LübsRHÖN-KLINIKUM AG wächst 2025 mit Rekordumsätzen und Hightech-Investitionen
RHÖN-KLINIKUM AG verzeichnet starkes Wachstum im Jahr 2025
Die RHÖN-KLINIKUM AG hat für das Jahr 2025 ein kräftiges Wachstum gemeldet: Die Umsätze stiegen um 6,8 % auf 1,7 Milliarden Euro. Der Gesundheitskonzern baute seine Dienstleistungen aus und investierte in moderne Medizintechnik an seinen Standorten. Nach den aktuellen Geschäftszahlen sollen die Aktionäre nun eine Dividende von 0,20 Euro pro Aktie erhalten.
Im Jahr 2025 behandelte die RHÖN-KLINIKUM AG insgesamt 938.650 Patienten – ein Plus von 2,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die konzernweiten Umsätze erreichten 1.704,7 Millionen Euro, was einem organischen Wachstum von 6,8 % entspricht. Allerdings sank der Gewinn auf 36,3 Millionen Euro, während das EBITDA bei 105,9 Millionen Euro lag.
Das Unternehmen trieb seine Expansion voran, indem es neue Versorgungsprogramme einführte und seine Einrichtungen modernisierte. Zu den Investitionen zählten eine neue Laborstraße in Gießen, hochmoderne Herzkatheter-Technologie sowie ein 3-Tesla-MRT-Gerät in Marburg. Bad Berka erhielt zudem ein modernes Bestrahlungssystem für die Krebstherapie. Damit ist die RHÖN-KLINIKUM AG der einzige Krankenhauskonzern in Deutschland, der drei Strahlungsdetektor-CTs der neuesten Generation im Einsatz hat.
Für das Jahr 2026 prognostiziert das Unternehmen Umsätze in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro mit einer möglichen Abweichung von plus oder minus 5 %. Das EBITDA soll auf 110 bis 125 Millionen Euro steigen.
Auf Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand soll den Aktionären eine Dividende von 0,20 Euro pro Aktie ausgezahlt werden. Der Konzern betreibt fünf große Kliniken, darunter den RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, das Klinikum Frankfurt (Oder) sowie das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM), das für seine fortschrittliche Bildgebungstechnologie bekannt ist.
Die Ergebnisse für 2025 zeigen, dass die RHÖN-KLINIKUM AG trotz eines Gewinnrückgangs mehr Patienten behandelte und ihre Umsätze steigern konnte. Mit Investitionen in neue Technologien und erweiterte Dienstleistungen festigt das Unternehmen seine Position im deutschen Gesundheitswesen. Über die vorgeschlagene Dividende von 0,20 Euro pro Aktie werden die Aktionäre auf der nächsten Hauptversammlung abstimmen.






