Rhein-Main Baskets kämpfen sich trotz Rückschlägen zum Playoff-Traum
Rhein-Main Baskets lieferten eine dramatische Saison in der 2. Toyota Damen-Basketball-Bundesliga Süd
Die Spielzeit war geprägt von frühen Rückschlägen, wichtigen Ausfällen und einem starken Schluss spurt. Mit dem zweiten Platz wiederholte das Team den Erfolg des Vorjahres und trifft nun in den Playoffs auf Medial Instinct Veilchen aus Göttingen.
Der Saisonstart verlief mit fünf Niederlagen in Folge alles andere als vielversprechend. Verletzungen verschärften die Situation zusätzlich. Alica Köhler, ehemalige Jugend-Nationalspielerin, zog sich bereits im zweiten Spiel einen Knieschaden zu und verabschiedete sich nach 13 Jahren beim Verein. Auch Mannschaftskapitänin Pia Dietrich beendete ihre Bundesliga-Karriere, um künftig im Organisationsteam mitzuwirken. Paula Süßmann, eine weitere Leistungsträgerin, fiel wegen eines schweren Knieproblems die gesamte Saison aus und soll im nächsten Jahr zurückkehren.
Trotz der Widrigkeiten setzte das Team auf Eigengewächse. Svenja Greunke, eine Spielerin aus der Langener Jugendförderung, entwickelte sich zur zentralen Figur. Als zuverlässige Punktesammlerin, Rebounderin und Spielmacherin trug sie maßgeblich zum Erfolg bei. Cheftrainer Saymon Engler und Co-Trainer Rolf Weidemann konzentrierten sich konsequent auf die Förderung lokaler Talente – auf ausländische Verstärkung wurde in dieser Saison bewusst verzichtet.
Am Ende der Hauptrunde sicherten sich die Rhein-Main Baskets erneut den zweiten Platz in der Süd-Staffel. Nun bereiten sie sich auf die Playoff-Duelle gegen Medial Instinct Veilchen aus Göttingen vor. Die Saison stand für Widerstandsfähigkeit, Nachwuchsförderung und die konsequente Setzung auf regionale Spielerinnen. Der Verzicht auf Legionärinnen unterstrich dabei die langfristige Ausrichtung des Clubs.
