Rekordandrang im Brandenburger Landtag: Fast 1.800 Schüler erleben Politik live
Helga MüllerRekordandrang im Brandenburger Landtag: Fast 1.800 Schüler erleben Politik live
Besuchsboom im Brandenburger Landtag: Fast 1.800 Schülerinnen und Schüler 2025 bei Plenardebatten
Im Jahr 2025 verzeichnete der Brandenburger Landtag einen deutlichen Anstieg an Schulklassenbesuchen. Über 1.790 Schülerinnen und Schüler nahmen an öffentlichen Debatten teil, wobei viele Schulen ganze Klassen entsandten, um die Plenarsitzungen zu verfolgen. Das Programm, das jungen Menschen direkte Einblicke in politische Prozesse ermöglichen soll, stieß besonders bei älteren Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe auf großes Interesse.
Am stärksten vertreten waren 2024 Neunt- und Zehntklässler. Lehrkräfte organisierten Exkursionen, um ihren Schützlingen die parlamentarische Arbeit hautnah zu vermitteln – oft reisten gleich mehrere Klassen gemeinsam an. Insgesamt wurde das Besucherservice 47 Mal in Anspruch genommen.
Die Teilnahmezahlen variierten jedoch je nach Landkreis deutlich. Mit 337 Schülerinnen und Schülern stellte der Landkreis Oberhavel die größte Gruppe, gefolgt von Märkisch-Oderland mit 256 Teilnehmenden und Ostprignitz-Ruppin mit 206. Aus Brandenburg an der Havel, Oder-Spree und der Uckermark nahmen hingegen 2024 keine Schulen am Programm teil.
Doch nicht nur für Schulklassen blieb der Landtag zugänglich: Rund 76.500 Gäste jeden Alters besichtigten im vergangenen Jahr das Parlamentsgebäude. Selbst außerhalb der offiziellen Debattentage stehen die Türen offen – ein Zeichen für die kontinuierliche Bürgerbeteiligung.
Die Zahlen von 2025 unterstreichen das starke Engagement der Schulen im Rahmen des Landtagsprogramms. Mit fast 1.800 Schülerinnen und Schülern bei Debatten und tausenden weiteren Besuchenden gelingt es der Initiative, junge Menschen mit der Landespolitik zu verbinden. Die offene Türpolitik des Landtags sichert dabei sowohl Bildungsgruppen als auch der breiten Öffentlichkeit den Zugang.
