04 February 2026, 17:28

Rasender Tesla-Fahrer verliert Führerschein nach 173 km/h in 80er-Zone

Ein Polizeiwagen fährt neben einer Menschenmenge eine Straße entlang, einige tragen Mützen und tragen Taschen, ein Banner links, Zaun mit Bannern dahinter und ein Hintergrund mit Bäumen, einer Brücke, einer Fahne auf einem Mast und einem bewölkten Himmel.

Rasender Tesla-Fahrer verliert Führerschein nach 173 km/h in 80er-Zone

Tesla-Fahrer mit 173 km/h in 80er-Zone geblitzt – Führerschein sofort eingezogen

Ein 30-jähriger Tesla-Fahrer wurde auf der Autobahn 66 mit einer Geschwindigkeit von 173 km/h in einer 80er-Zone erwischt. Die Polizei leitete umgehend Maßnahmen ein und zog seinen Führerschein ein. Zudem meldeten die Behörden einen weiteren Vorfall mit einem Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis auf derselben Autobahn an diesem Tag.

Unterdessen engagierten sich örtliche Polizeibeamte in Gelnhausen im Rahmen eines "MINTmachtag"-Events für Kinder. Bei der Veranstaltung stand die Verkehrssicherheit sowie die Kriminalprävention für Sechs- bis Zwölfjährige im Mittelpunkt.

Der Tesla-Fahrer war mit einer Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 93 km/h aufgefallen. Wie die Polizei bestätigte, war sein Führerschein bereits entzogen worden. Vor Ort verhängten die Beamten ein Bußgeld in Höhe von etwa 750 Euro. Zudem erhielt er zwei Punkte in Flensburg und muss nun mit einem langfristigen Fahrverbot rechnen. Auch seiner Ehefrau droht eine Strafe, da sie ihm trotz fehlender Fahrerlaubnis das Fahren ermöglicht hatte.

Noch am selben Tag kontrollierten Beamte einen 36-jährigen Mann auf der A 66, der ebenfalls ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Der Vorfall reiht sich in eine strengere Verkehrskontrollpraxis in Südhessen ein. In den vergangenen zwei Jahren haben mindestens zwölf Städte – darunter Darmstadt, Offenbach und Mainz – die Geschwindigkeitsüberwachungen auf Autobahnen wie der A 5 und A 67 deutlich ausgeweitet.

Jenseits der Kontrollen beteiligten sich Polizeikräfte in Gelnhausen an einem "MINTmachtag"-Workshop. Mit interaktiven Angeboten vermittelten sie Kindern Grundlagen der Verkehrssicherheit und Kriminalprävention. Ziel der Aktion war es, frühzeitig ein Bewusstsein für verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr und im öffentlichen Raum zu schaffen.

Dem Tesla-Fahrer drohen nun neben den finanziellen Sanktionen und dem Fahrverbot auch strafrechtliche Konsequenzen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Sein Fall unterstreicht die verschärften Bemühungen der Behörden, Tempolimits und die Einhaltung von Führerscheinregelungen in Hessen durchzusetzen. Parallel dazu setzen Bildungsinitiativen wie der "MINTmachtag" weiterhin auf die Förderung der Verkehrssicherheit bei der jüngeren Generation.