26 January 2026, 02:54

ProSiebenSat.1 holt zwei neue Experten in den Aufsichtsrat nach MFE-Übernahme

Ein Mann im Anzug und Krawatte spricht vor einer Wand mit einer Tafel zu Reportern, während eine Frau mit einer Kamera rechts steht.

ProSiebenSat.1 holt zwei neue Experten in den Aufsichtsrat nach MFE-Übernahme

Die Mediengruppe ProSiebenSat.1 hat zwei neue Mitglieder in ihren Aufsichtsrat berufen. Michael Eifler und Simone Sole besetzen die durch jüngste Abgänge freigewordenen Positionen. Ihre Ernennung folgt auf Umstrukturierungen in der Unternehmensführung nach dem Übernahmeangebot von MFE-MediaForEurope.

Die Bestellung erfolgte durch gerichtlichen Beschluss und tritt sofort in Kraft. Beide werden später auf der Hauptversammlung 2026 offiziell bestätigt.

Eifler und Sole ersetzen Klára Brachtlová und Christoph Mainusch, die nach dem Übernahmeangebot von MFE ihre Ämter niederlegten. Die Neuzugänge bringen juristische und finanzielle Fachkompetenz in den Aufsichtsrat ein.

Michael Eifler ist Partner bei der Kanzlei Eifler Grandpierre Weber, die auf Unternehmensrecht spezialisiert ist. Mit fast 30 Jahren Berufserfahrung stärkt er den Aufsichtsrat durch sein tiefgreifendes juristisches Know-how.

Simone Sole leitet derzeit die Bereiche Finanzen und Fusionen bei MFE in Mailand. Ihre zwei Jahrzehnte in Führungspositionen der Medienbranche bereichern den Rat mit branchenspezifischem Wissen.

Die Aufsichtsratsvorsitzende Maria Kyriacou begrüßte die Neuberufungen und hob ihre vielfältigen Hintergründe hervor. Sie betonte, dass ihre Fähigkeiten zu ProSiebenSat.1s Strategie passen, die auf digitale Wachstumsinitiativen und nachhaltige Wertschöpfung setzt.

Unterdessen hat die RTL Group Christoph Mainusch als Kandidaten für den Aufsichtsrat vorgeschlagen. Über seine mögliche Rückkehr entscheiden die Aktionäre auf der Hauptversammlung 2026.

Die neuen Mitglieder erweitern die internationale Ausrichtung und Medienexpertise des Gremiums. Eifler und Sole werden ProSiebenSat.1 bei der digitalen Transformation und der Umsetzung nachhaltiger Geschäftsstrategien unterstützen. Ihre Positionen werden endgültig, sobald die Aktionäre sie auf der nächsten Hauptversammlung bestätigen.