Prinz Harry betont Familienbindung trotz Rückzugs aus Royal-Dutys
Prinz Harry hat seine Verbundenheit mit der königlichen Familie betont, obwohl er sich aus den offiziellen Pflichten zurückgezogen hat. Seine Äußerungen erfolgten nur wenige Stunden, nachdem die Polizei Ermittlungen gegen Prinz Andrew wegen mutmaßlicher Sexualstraftaten ausgeweitet hatte. Der Herzog von Sussex sprach zudem offen über die Belastungen, die die Medienberichterstattung für seine psychische Gesundheit mit sich brachte.
In einem Auftritt bei The Late Late Show with James Corden erklärte Harry, sein Rückzug habe niemals bedeutet, seine Familie im Stich zu lassen. Vielmehr sei es darum gegangen, das psychische Wohlbefinden seiner Familie und sein eigenes zu schützen. Bereits zuvor hatte er geschildert, wie die unerbittliche Aufmerksamkeit der Presse seine mentale Verfassung vor seinem Ausstieg aus dem königlichen Leben verschlechtert habe.
Sein Verhältnis zu König Charles und Prinz William soll sich seitdem spürbar verschlechtert haben. Dennoch bleibt Harry in Themen engagiert, die ihm am Herzen liegen – so besuchte er am 24. April 2023 die Ukraine, um Menschen zu treffen, die er zuvor unterstützt hatte.
Unterdessen machte Mike Tindall, der Ehemann von Zara Tindall, in einem Podcast scherzhafte Bemerkungen über Harrys Vergangenheit. In The Good, The Bad and The Rugby witzelte Tindall, der Prinz sei „lustig“ gewesen, bevor er sich niederließ.
Harrys jüngste Aussagen unterstreichen seine anhaltende Verbindung zur Monarchie, auch wenn er einen eigenständigeren Weg einschlägt. Der Zeitpunkt seiner Kommentare fiel mit der Ausweitung polizeilicher Ermittlungen gegen ein anderes Mitglied des Königshauses zusammen. Sein Fokus auf psychische Gesundheit und wohltätiges Engagement prägt weiterhin seine öffentliche Rolle jenseits traditioneller Pflichten.
