20 March 2026, 16:26

Präventionsworkshop in Südhessen warnt vor digitalen Gefahren für Jugendliche

Ein Plakat zum Sexual Gewalt Awareness Month mit einem gebrochenen Glas umgeben von Silhouetten von Menschen, einem Flugzeug und Wasser, mit einem Logo unten.

Präventionsworkshop in Südhessen warnt vor digitalen Gefahren für Jugendliche

Workshop zur Prävention: "Klick auf eigenes Risiko – Gefangen im Netz"

Am 14. März 2026 fand in Südhessen ein kostenloser Präventionsworkshop unter dem Titel "Klick auf eigenes Risiko – Gefangen im Netz" statt. Veranstaltet von der E4-Präventionsstelle der Polizei Hessen, richtete sich die Veranstaltung an die Gefahren sexualisierter Gewalt und digitaler Risiken für Kinder und Jugendliche. Bisher war dies in diesem Jahr die einzige Veranstaltung dieser Art in der Region.

Teilgenommen haben Vertreter aus Sportvereinen, Freiwilligen Feuerwehren und sozialen Einrichtungen. Geleitet wurde der Workshop von Marc Sachs, Kriminalhauptkommissar und Leiter der E4-Präventionsstelle, sowie der Medienwissenschaftlerin Jessica Engelhardt. Im Mittelpunkt standen die Bedrohungen, denen junge Menschen in digitalen Räumen ausgesetzt sind. Zudem wurde die wachsende Rolle Künstlicher Intelligenz bei der Erstellung und Verbreitung schädlicher Inhalte thematisiert.

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Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und sich über Schutzmaßnahmen zu informieren. Der Fokus lag auf praktischen Ansätzen, um Minderjährige vor sexualisierter Gewalt und Ausbeutung im Netz zu bewahren. Trotz der Dringlichkeit des Themas sind seit Jahresbeginn 2026 keine weiteren Workshops dieser Art geplant.

Die Initiative steht Nichtregierungsorganisationen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südosthessen offen. Alle Angebote sind kostenfrei, um eine breite Zugänglichkeit zu präventiver Aufklärungsarbeit zu gewährleisten.

Der Workshop am 14. März war die einzige Präventionsveranstaltung dieser Art in Südhessen in diesem Jahr. Er stattete lokale Organisationen mit Werkzeugen aus, um digitale Risiken zu erkennen und junge Menschen zu schützen. Stand 20. März 2026 sind keine weiteren Termine angekündigt.

Quelle