22 March 2026, 08:24

Point Alpha lädt 2026 zu Führungen entlang des Todesstreifens ein

Plakat zum 70-jährigen Jubiläum des Kaiser-Huldigungsfestes in Berlin, Deutschland, mit einer Gruppe von Menschen in der Mitte und umgeben von Text und Zahlen, gerahmt in einem Fotoраhmen.

Point Alpha lädt 2026 zu Führungen entlang des Todesstreifens ein

Gedenkstätte Point Alpha kündigt Veranstaltungsprogramm für den Frühling 2026 an

Die Gedenkstätte Point Alpha hat eine Reihe öffentlicher Programme für den Frühling 2026 angekündigt. Dazu gehören Führungen, Ausstellungen und landschaftlich reizvolle Wanderungen entlang des ehemaligen "Todesstreifens" des Grünen Bandes. Besucher können einen historischen Abschnitt erkunden, der während des Kalten Krieges Deutschland teilte.

Ab Karfreitag, dem 3. April, finden Sonderführungen entlang des Weges der Hoffnung statt. Es gibt zwei Termine – um 11 Uhr und um 14 Uhr –, die jeweils 5 Euro pro Person kosten. Die Route ist mit 14 monumentalen Skulpturen von Dr. Ulrich Barnickel gesäumt, die ursprünglich entlang der ehemaligen Grenze zwischen Hessen und Thüringen aufgestellt wurden.

Ab dem 4. April werden monatlich Wanderungen auf dem Naturlehrpfad "Eiserner Vorhang" angeboten. Die Teilnahme kostet 6,50 Euro pro Person, wobei mindestens zehn Teilnehmer erforderlich sind. Auch private Führungen und Wanderungen können im Voraus gebucht werden.

Während der Osterferien bietet die Gedenkstätte geführte Besichtigungen des US-Camps und des Hauses an der Grenze an. Ein 600 Meter langer Abschnitt der rekonstruierten DDR-Grenzanlagen wird für Besucher zugänglich sein. Die Standardführungen kosten zusätzlich zum regulären Eintrittspreis 3,50 Euro pro Person und beginnen um 14 Uhr.

Benedikt Stock, Geschäftsführer der Stiftung Point Alpha, betonte die Bedeutung des Ortes für das Verständnis der weltweiten Geschichte. Die Programme der Gedenkstätte zielen darauf ab, das Gedenken an die Zeit des Kalten Krieges durch Bildung und Erkundung wachzuhalten.

Die neuen Initiativen ermöglichen den Zugang zu einem zentralen historischen Ort. Besucher können den ehemaligen Todesstreifen begehen, originale Grenzanlagen besichtigen und mehr über die Teilung Deutschlands erfahren. Die Programme laufen ab dem Frühling 2026 und umfassen sowohl öffentliche als auch private Führungen.

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