27 April 2026, 06:28

Pfeffenhausen erhält 84 Millionen Euro für bahnbrechendes Wasserstoffzentrum WTAZ

Eine Wand mit der Aufschrift "Willkommen bei IBM", beleuchtet von Deckenlampen, mit einer Tür im Hintergrund, die "IBM Innovation Space MCC" markiert.

Pfeffenhausen erhält 84 Millionen Euro für bahnbrechendes Wasserstoffzentrum WTAZ

Pfeffenhausen hat einen bedeutenden Schritt in der Wasserstoffforschung gemacht, nachdem die offiziellen Fördermittelbewilligungen vorliegen. Am 10. Februar 2026 bestätigte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder die Zusage von 54 Millionen Euro für das Wasserstoff-Technologie- und Anwendungszentrum (WTAZ). Zusätzlich fließen weitere 30 Millionen Euro vom Freistaat Bayern in das Projekt.

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Das WTAZ war bereits im September 2021 als einer von vier nationalen Wasserstoff-Innovationsstandorten ausgewählt worden. Mit den nun gesicherten Mitteln wird sich das Zentrum auf Wasserstoffantriebe und Betankungstechnologien konzentrieren – darunter flüssiger, kryokomprimierter und gasförmiger Wasserstoff.

Die 54 Millionen Euro des Bundesverkehrsministeriums werden zwischen Hochschulen und Unternehmen aufgeteilt. Drei regionale Universitäten erhalten 32 Millionen Euro für den Aufbau von Test- und Forschungseinrichtungen. Weitere 22 Millionen Euro gehen an zwei Unternehmensverbünde, die eine wasserstofftaugliche Testhalle sowie eine Verflüssigungsanlage errichten werden.

Der für die Tests benötigte Wasserstoff stammt aus einem Fünf-Megawatt-Elektrolyseur, der von der Hy2B Wasserstoff GmbH betrieben wird. An der Fördermittelübergabe nahmen neben Schnieder auch der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Staatsminister Hubert Aiwanger und Staatsminister Christian Bernreiter teil.

Noch in diesem Jahr plant Pfeffenhausen, gewerbliche Grundstücke in der Umgebung des WTAZ zu vermarkten, um weitere Investitionen anzuziehen.

Die insgesamt 84 Millionen Euro an Bundes- und Landesförderung werden die Wasserstoffforschung in Bayern beschleunigen. Das WTAZ bietet Unternehmen und Forschenden moderne Testinfrastrukturen, während die umliegende Region durch neue Gewerbegebiete erweitert werden soll.

Quelle