11 June 2026, 02:20

Österreichs 5-Milliarden-Sparpaket: Wer zahlt die Zeche für die Haushaltssanierung?

Finanzminister Markus Marterbauer's Budgetrede 2027/28: Wo Einschnitte gemacht werden

Österreichs 5-Milliarden-Sparpaket: Wer zahlt die Zeche für die Haushaltssanierung?

Finanzminister Markus Marterbauer hat dem Nationalrat einen Konsolidierungsplan im Umfang von 5 Milliarden Euro vorgestellt. Das Vorhaben zielt darauf ab, das Haushaltsdefizit bis 2028 unter die EU-Grenze von drei Prozent zu drücken. Es handelt sich dabei um das zweite große Sparpaket der Regierung, das an den Doppelhaushalt für 2027/28 geknüpft ist.

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Das Paket vereint Ausgabenkürzungen mit neuen Einnahmequellen. Unternehmen und Banken werden einen Großteil der Kosten tragen, unter anderem durch eine progressive Erhöhung der Körperschaftsteuer. Eine verlängerte Bankenabgabe sowie höhere Dividenden aus staatlichen Beteiligungen sollen ebenfalls zu den Einsparungen beitragen.

Um die langfristigen Auswirkungen abzufedern, sind proaktive Maßnahmen vorgesehen – darunter eine Senkung der Lohnnebenkosten ab 2028. Die Regierung präsentiert diese Schritte als notwendig, um die fiskalpolitischen Ziele zu erreichen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum nicht zu gefährden.

Der Plan soll bis 2028 die Haushaltsstabilität wiederherstellen. Er stützt sich auf eine Mischung aus Steueranpassungen, Abgaben und künftigen Entlastungen bei den Lohnnebenkosten. Der Nationalrat wird die Vorschläge nun im Rahmen des weiteren Budgetverfahrens prüfen.

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