Osteraths Zukunft: Wie ein neues Stadtkonzept den Stadtteil verändern wird
Carina KrauseOsteraths Zukunft: Wie ein neues Stadtkonzept den Stadtteil verändern wird
Osterath, der am schnellsten wachsende Stadtteil Meerbuschs, steht vor einer großen Entwicklung im Rahmen eines neuen städtischen Konzepts. Die Stadt hat das Integrierte Handlungskonzept für Osterath (IHKO) auf den Weg gebracht, das 23 Maßnahmen zur nachhaltigen Aufwertung des Viertels vorsieht. Ein eigens eingerichtetes Stadtmanagement-Team begleitet den Prozess und steht den Anwohnerinnen und Einwohnern zur Seite.
Unter dem Leitmotiv „Stärkung der Kleinstadtstrukturen mit ländlichem Charme“ soll Osterath zukunftsfähig gestaltet werden. Dafür hat Meerbusch Fördergelder des Bundes und des Landes über das Programm „Lebendige Zentren“ eingeworben. Die Mittel fließen in die Umsetzung der 23 IHKO-Initiativen, die Infrastruktur, Gemeinschaftsräume und lokale Dienstleistungen verbessern sollen.
Das Stadtmanagement-Team, ansässig im Familienzentrum an der Bommershöfer Weg 3, fungiert als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das IHKO. Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller von der Dortmunder Stadtbüro GmbH leiten das Projekt. Ihre Aufgabe ist es, als Schnittstelle zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und der Stadtverwaltung zu wirken.
Anwohnerinnen und Anwohner können das Team persönlich jeden Montag und Donnerstag von 10 bis 17 Uhr treffen. Durch die regelmäßige Präsenz vor Ort soll Transparenz geschaffen und die Meinungen der Locals in die Quartiersentwicklung einbezogen werden.
Die 23 Maßnahmen des IHKO werden das Gesicht Osteraths in den kommenden Jahren prägen. Mit gesicherten Fördermitteln und einem engagierten Team vor Ort bereitet sich der Stadtteil auf Veränderungen vor, die Wachstum mit dem bewahrten Kleinstadtflair verbinden. Das Stadtmanagement-Büro steht für Fragen und Anregungen während der Umsetzung weiterhin offen.
