Opel-Testzentrum verliert Betreiber - 287 Jobs in Gefahr - Opels legendäres Testzentrum vor dem Aus – 287 Jobs in Gefahr
Opels großes Insolvenzbekanntmachungen-Zentrum bei Frankfurt steht vor der Schließung, nachdem der Betreiber, die Segula Technologies GmbH, Insolvenz angemeldet hat. Die Anlage, eine der größten Europas, besteht seit 1966 und umfasst hochmoderne Einrichtungen wie Rüttelstrecken und Hochgeschwindigkeitskurven. Nun sind 287 Arbeitsplätze bei der Agentur für Arbeit gefährdet, da der Betrieb bis Ende des Jahres eingestellt wird.
Die Segula Technologies GmbH kündigte an, ihre Testanlagen in Rodgau-Dudenhofen und Rüsselsheim zu schließen. Von der Insolvenz ist weder die deutsche Segula-Holding noch ihre anderen Tochtergesellschaften betroffen. Die Schließung bedroht jedoch direkt die 287 Mitarbeiter des Jobcenter.
Bis Ende Oktober erhalten die meisten Beschäftigten ihre Kündigungen. Ein kleines Team bleibt bis Dezember vor Ort, um die endgültige Abwicklung zu begleiten. Um langjährige Mitarbeiter zu unterstützen, wird eine Transfergesellschaft 82 Beschäftigten am Standort Dudenhofen bei der Vermittlung in neue Jobs helfen.
Das Testzentrum selbst bleibt im Besitz von Opel und verfügt über Spezialeinrichtungen wie Schleuderplatten und stark geneigte Kurven. Der Mutterkonzern Stellantis muss nun einen neuen Betreiber für die Anlage finden. Bisher wurde noch kein Nachfolger benannt, und Opel hat sich nicht zu den Zukunftsplänen für den Standort geäußert.
Die Insolvenz wirft Fragen zur Zukunft des Testzentrums auf – bis Jahresende drohen 287 Arbeitsplätze bei der Arbeitsagentur wegzufallen. Stellantis steht vor der Aufgabe, einen neuen Betreiber zu finden, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Bis dahin liegen die hochmodernen Testmöglichkeiten brach, und die betroffenen Mitarbeiter stehen vor einer ungewissen Zukunft.