Oktoberfest 2025 in München nach Bombendrohung abrupt beendet
Münchens Oktoberfest nach Bombendrohung am 1. Oktober 2025 abgeschaltet
Das Münchner Oktoberfest wurde am Mittwoch, dem 1. Oktober 2025, nach einer bestätigten Bombendrohung vorzeitig beendet. Die Behörden gaben eine Warnmeldung der höchsten Stufe ("extreme Gefahr") über das Cell-Broadcast-System an alle Smartphone-Nutzer in der Stadt aus, was umgehend zu Evakuierungen führte.
Das Volksfest, das traditionell 16 bis 18 Tage dauert und seit 1810 stattfindet, hätte an diesem Tag Tausende Besucher willkommen heißen sollen – darunter auch prominente Gäste. Bekannte Stammgäste wie Cathy Hummels hatten ihren Besuch für den Tag der Drohung geplant. Auch Giulia Siegel und Julian F. M. Stoeckel informierten ihre Follower über die Abschaltung des Festes.
Sicherheitskräfte durchsuchen derzeit das gesamte Gelände mit Sprengstoffspürhunden und weiteren Maßnahmen. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter bestätigte, dass das Gelände mindestens bis 17 Uhr gesperrt bleibt, während die Ermittlungen andauern.
Das weltberühmte Fest, bekannt für seine Bierzelte und bayerischen Bräuche, erlebte in seiner jüngeren Geschichte noch nie eine derartige Unterbrechung. Die Polizei hat bisher keine weiteren Details zur Art der Drohung oder möglichen Verdächtigen bekannt gegeben.
Von der Schließung betroffen sind nicht nur Besucher, sondern auch lokale Unternehmen, die auf den Tourismus während des Oktoberfests angewiesen sind. Die Behörden rufen die Bevölkerung auf, das Gebiet bis zur Entwarnung zu meiden. Ob das Fest im Laufe dieser Woche wieder öffnet, soll in Kürze mitgeteilt werden.






