Offenbachs neue Antidiskriminierungsbeauftragte startet mit klarem Auftrag gegen Ausgrenzung
Carina KrauseOffenbachs neue Antidiskriminierungsbeauftragte startet mit klarem Auftrag gegen Ausgrenzung
Offenbach hat Adiam Zerisenai zur ersten hauptamtlichen Antidiskriminierungsbeauftragten der Stadt ernannt. Sie trat die Stelle am 1. März 2024 an und bringt Expertise in Sozialwissenschaften, Soziologie und Diversity-Training mit. Die neu gegründete Antidiskriminierungsstelle der Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, Ausgrenzung, Stigmatisierung und ungleiche Behandlung in der Gemeinschaft entgegenzuwirken.
Die Stelle bietet Beratung und Vermittlung für Bürgerinnen und Bürger sowie städtische Mitarbeiter an, die von Diskriminierung betroffen sind. Auch Zeuginnen und Zeugen von Vorfällen oder Personen, die sich für den Abbau diskriminierender Praktiken engagieren möchten, sind willkommen. Die Räumlichkeiten befinden sich im Bernardbau (Gebäude B, 2. Obergeschoss, Raum 231) in der Herrnstraße 61 und sind barrierefrei zugänglich.
Im ersten Quartal ihres Bestehens bearbeitete die Stelle 47 Beschwerden oder Anfragen zur Beratung. Sprechstunden finden dienstags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr statt; zusätzliche Termine können nach Vereinbarung wahrgenommen werden. Für Kontaktaufnahmen stehen die Telefonnummer (+49 69 8065 4455) und die E-Mail-Adresse ([email protected]) zur Verfügung.
Martin Wilhelm, Sozialdezernent der Stadt, betonte die Bedeutung der hauptamtlichen Stelle. Er bezeichnete sie als ein starkes Bekenntnis zu respektvollem Miteinander und professioneller Unterstützung. Zu Zerisenais Schwerpunkten gehören die Stärkung betroffener Personen, die Verbesserung des Diskriminierungsschutzes sowie die Förderung des sozialen Zusammenhalts in Offenbach. Weitere Informationen sind unter www.offenbach.de/antidiskriminierungsstelle abrufbar.
Die Antidiskriminierungsstelle fungiert nun als zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Beschäftigten Offenbachs. Ihre Angebote zielen darauf ab, konkrete Diskriminierungsfälle zu bearbeiten und präventiv gegen zukünftige Vorfälle zu wirken. Die Einrichtung dieser Stelle unterstreicht das Engagement der Stadt für eine gerechtere und inklusivere Gemeinschaft.






