31 December 2025, 16:55

Neues Jugendzentrum in Hanau-Kesselstadt: Moderner Treffpunkt statt marodem „JUZ k-town“

Ein gelbes Gebäude mit Geschäften im Erdgeschoss und einem weißen Schild mit der Aufschrift "Metro" davor.

Neues Jugendzentrum in Hanau-Kesselstadt: Moderner Treffpunkt statt marodem „JUZ k-town“

Neues Jugendzentrum soll veraltetes „JUZ k-town“ in Hanau-Kesselstadt ersetzen

Das bestehende Jugendzentrum in Hanaus Stadtteil Kesselstadt, das „JUZ k-town“, wird aufgrund schwerwiegender baulicher Mängel abgerissen. An seiner Stelle entsteht ein modernes Begegnungszentrum mit einer Boxhalle und einem zentralen Raum für Gemeinschaftsaktivitäten – geplant von Anfang an mit starker Beteiligung junger Bewohner:innen.

Das aktuelle Jugendzentrum in der Helmholtzstraße sowie das angrenzende evangelische Gemeindezentrum müssen weichen. Auf dem Gelände der Dresdener Straße entsteht stattdessen ein Neubau, nachdem die Stadt von der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth einen 35-jährigen Erbbaurechtsvertrag erworben hat – mit Option auf Verlängerung um weitere 35 Jahre.

Das Projekt basiert auf einer umfassenden Befragung lokaler Jugendlicher. Über 80 Prozent der Befragten sprachen sich für den Standort Dresdener Straße aus, da er zentral liegt, ausreichend Grünflächen bietet und genügend Abstand zum Ort des rassistischen Anschlags von 2020 hält. Ihre Wünsche flossen direkt in die Planung ein – ein Zeichen für Hanaus partizipativen Ansatz. Der Baubeginn hängt jedoch von der Fertigstellung einer neuen Kita am Hochgericht ab, die für den Sommer 2027 vorgesehen ist. Erst danach wird das Gebäude in der Dresdener Straße für das Jugendzentrum umgebaut, dessen Eröffnung für 2028 geplant ist. Die Stadt hat bisher 1,5 Millionen Euro veranschlagt; die endgültigen Kosten werden in einem bevorstehenden Stadtratsbeschluss festgelegt. Sibylle Jesgarz, Betriebsleiterin bei der Hanau Immobilien- und Baumanagement GmbH (IBM), begleitet die Umsetzung und sorgt dafür, dass das neue Zentrum den Bedürfnissen der Gemeinschaft entspricht.

Das künftige Jugendzentrum wird zu einem zentralen Treffpunkt für Kesselstadts Bewohner:innen – mit Beratungsangeboten, Sozialräumen und einer eigenen Boxhalle. Der Umzug der Kita aus der Dresdener Straße und der Abriss des alten „JUZ k-town“ markieren den Start dieser langfristigen Investition in den Stadtteil.