Neuer Radschnellweg FRM8 verbindet Frankfurt und Hanau auf 20 Kilometern
Helga MüllerNeuer Radschnellweg FRM8 verbindet Frankfurt und Hanau auf 20 Kilometern
Neue Radschnellverbindung soll Hanau und Frankfurt verbinden
Ein neues Radschnellweg-Projekt wird künftig Hanau und Frankfurt miteinander verknüpfen. Die 20 Kilometer lange Südmain-Radschnellweg (FRM8) soll Autofahrten reduzieren und den Straßenverkehr entlasten. Lokale Verantwortliche begrüßen das Vorhaben als wichtigen Schritt für die regionale Mobilität.
Die geplante Strecke beginnt am Deutschherrnufer in Frankfurt, folgt der Trasse der Südmainbahn und endet am Pedro-Jung-Park in Hanau. Eine Machbarkeitsstudie hat den Plan nun bestätigt. Mit den Bauarbeiten soll in fünf bis acht Jahren begonnen werden, die Kosten werden auf 38,7 Millionen Euro geschätzt. Die Studie empfiehlt einen stufenweisen Ausbau, da die Abschnitte unterschiedliche Komplexitätsgrade aufweisen.
Stefan Majer, Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt, betonte, dass der Radschnellweg eine direkte Verbindung zwischen Frankfurt und Offenbach bieten werde – ohne die stark frequentierte Route entlang des Mains. Sabine Groß, Oberbürgermeisterin von Offenbach, hob die Bedeutung des Projekts für die Vernetzung der Kommunen und die Schaffung einer attraktiven Radachse hervor. Thomas Morlock, Stadtrat in Hanau, unterstrich das Potenzial, Autofahrten zu ersetzen und den Verkehr auf den Straßen zu entlasten.
Claudia Jäger, Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Offenbach, bestätigte, dass die Studie die erste Phase des Projekts abschließe. Rouven Kötter vom Regionalverband FrankfurtRheinMain bezeichnete sie als entscheidende Grundlage für künftige Infrastrukturvorhaben. Heiko Durth, Präsident von Hessen Mobil, feierte den Abschluss der Studie als ersten großen Schritt hin zur Radschnellverbindung. Daniel Tybussek, Bürgermeister von Mühlheim am Main, ergänzte, dass die Untersuchung eine solide Basis für den Ausbau der Mobilitätsangebote im Rhein-Main-Gebiet biete.
Die Kosten für den Radschnellweg werden auf 38,7 Millionen Euro veranschlagt, der Bau erfolgt in Abschnitten. Nach Fertigstellung wird er eine schnelle und direkte Radverbindung zwischen wichtigen Standorten schaffen. Das Projekt markiert einen bedeutenden Fortschritt für den nachhaltigen Verkehr in der Region.
