Neue Emmendinger Ausstellung fragt: "Was bleibt uns nach dem Krieg?"
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet am Sonntag, 21. Juni, eine neue Ausstellung
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ widmet sich die Schau den Folgen von Flucht und Migration für die moderne Gesellschaft. Es handelt sich um das erste große Projekt unter der neuen Museumsleitung von Leni Perenčević.
Die Ausstellung ist vom 21. Juni bis 8. November zu sehen und öffnet am Eröffnungstag um 11:15 Uhr ihre Türen. Im Mittelpunkt steht ein grafischer Roman, der historische Ereignisse mit persönlichen Schicksalen verbindet – insbesondere von deutschsprachigen Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten.
Gemeinsam mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht entstanden, setzt sich die Präsentation mit Themen wie Vertreibung, Identität und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinander. Dabei werden auch lokale Bezüge hergestellt, etwa zur Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen, mit einem besonderen Fokus auf den Stadtteil Bürkle-Bleiche.
Das Museum hat mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet; Besuche sind zudem nach Vereinbarung möglich. Die Ausstellung lädt zum Nachdenken und Dialog über das Zusammenleben ein und bleibt bis zum 8. November zu sehen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich mit den vorgestellten Geschichten und regionalen Perspektiven auseinanderzusetzen.
