Neue Doku über Harry und William enttäuscht mit alten Konflikten statt Enthüllungen
Klaas LübsNeue Doku über Harry und William enttäuscht mit alten Konflikten statt Enthüllungen
Neue Doku über Prinz Harry und Prinz William – kaum neue Enthüllungen über das zerrüttete Brüderpaar
Am Freitag wurde eine neue Dokumentation über Prinz Harry und Prinz William ausgestrahlt, die jedoch kaum neue Details über ihr angespanntes Verhältnis lieferte. Der Film, der bereits im vergangenen Jahr gedreht wurde, erschien zu einer Zeit, in der die öffentliche Präsenz des Paares zunehmend verblasst.
Der Herzog und die Herzogin von Sussex haben sich seit der Produktion der Doku weiter aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Meghan Markle hat inzwischen ihre Position bei Netflix aufgegeben, während Harry bei keinen größeren öffentlichen Auftritten mehr zu sehen war.
Die Arte-Dokumentation, die am Freitag ausgestrahlt wurde, griff die seit Langem schwelenden Spannungen zwischen den beiden Prinzen auf. Zuschauer erhofften sich neue Erkenntnisse über den royalen Zwist – vergeblich. Der Film stützte sich stattdessen auf bereits vorhandenes Material und Interviews aus dem Jahr 2023.
In den Monaten seit den Dreharbeiten sind die Sussexes aus dem öffentlichen Leben fast vollständig verschwunden. In Londons Souvenirläden sucht man vergeblich nach Postkarten mit Prinz Harry – stattdessen dominiert nun Merchandise von Paddington Bär die Regale.
Dieser Wandel spiegelt eine breitere Verschiebung des öffentlichen Interesses in Großbritannien wider. Während die Dokumentation vergangene Konflikte aufarbeitete, blieb sie jede Aussage zu den aktuellen Aktivitäten oder Zukunftsplänen des Paares schuldig. Harrys letzter nennenswerter Auftritt datiert noch vor der Veröffentlichung des Films, sodass unklar bleibt, wie es für ihn weitergeht.
Die Ausstrahlung der Doku fiel mit einem spürbaren Rückgang der Sichtbarkeit der Sussexes zusammen. Meghans Abschied von Netflix und Harrys Abwesenheit bei Veranstaltungen markieren eine ruhigere Phase für das Paar. Unterdessen haben britische Geschenkläden längst umgesattelt: An die Stelle von Royal-Memorabilia sind andere beliebte Symbole getreten.
