Neu-Isenburg reformiert Kinderbetreuung nach umfassender Bestandsaufnahme
Klaas LübsNeu-Isenburg reformiert Kinderbetreuung nach umfassender Bestandsaufnahme
Neu-Isenburgs Kinderbetreuung im Wandel: Stadt reagiert auf Bedarfe nach Prüfung der Einrichtungen
Nach einer umfassenden Bestandsaufnahme durch die Stadtverwaltung hat Neu-Isenburg seine Kinderbetreuungsangebote in mehreren Punkten reformiert. Stefan Schmitt, Leiter des Amts für Kinder, Jugend und Familie, und Diana Flucke-Leber haben kürzlich alle örtlichen Kitas und Betreuungseinrichtungen besucht. Ziel der Vor-Ort-Termine war es, den aktuellen Betrieb zu bewerten und gemeinsam mit den Mitarbeitenden künftige Anforderungen zu erörtern.
Schmitt, der die Amtsleitung im April 2022 übernommen hat, setzt seit seinem Amtsantritt auf direkten Austausch mit den Einrichtungen. Gemeinsam mit Flucke-Leber besuchte er die Gebäude, Außenflächen und analysierte die pädagogischen Konzepte jeder Einrichtung. Dabei brachten die Fachkräfte ihre Sorgen, Herausforderungen und Verbesserungsvorschläge ein.
Konkrete Maßnahmen bereits umgesetzt Als direkte Folge der Besuche wurde die Nachmittagsbetreuung an der Buchenbuschschule im Stadtteil Siedlerheim ausgebaut. Zudem übertrug die Stadt die Trägerschaft für den neu errichteten Kindergarten im Südviertel an einen anderen Träger. Für die Kita in der Gartenstraße wurde eine Ausschreibung gestartet – künftig wird die Einrichtung von einem privaten Betreiber geführt.
Zum 1. Januar 2024 wird die städtische gemeinnützige Niki gGmbH aufgelöst; die Beschäftigten wechseln in das Angestelltenverhältnis der Stadt. Zwar verfügt Neu-Isenburg über ein gut ausgebautes Betreuungsnetz, doch sehen die Verantwortlichen neuen Handlungsbedarf – etwa durch veränderte Nachfrage oder gesellschaftliche Entwicklungen.
Dialog soll weitere Schritte prägen Die Besuche zeigten sowohl Stärken als auch Handlungsfelder in der Neu-Isenburger Kinderbetreuung auf. Erste Anpassungen wie der Ausbau der Ganztagsangebote und die Neuordnung von Trägerschaften sind bereits angelaufen. Über weitere Schritte wird die Stadt im engeren Austausch mit den Teams der Einrichtungen entscheiden.






