11 May 2026, 10:33

Mönchengladbach diskutiert Wärmewende: Wie das Braunkohlerevier klimafreundlich heizt

Tortendiagramm, das den globalen erneuerbaren Energieverbrauch im Jahr 2008 zeigt, mit Abschnitten für fossile Brennstoffe, Kernenergie, Wasserkraft, Heißwasser, Heizung, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoffe.

Mönchengladbach diskutiert Wärmewende: Wie das Braunkohlerevier klimafreundlich heizt

Regionale Wärmekonferenz in Mönchengladbach: Kommunen gestalten die Heizwende im rheinischen Braunkohlerevier

Vom 27. bis 28. Januar 2026 fand in Mönchengladbach eine regionale Wärmekonferenz statt. Im Mittelpunkt stand die Zukunft einer nachhaltigen Wärmeversorgung im rheinischen Braunkohlerevier. Zu den Teilnehmenden zählte auch Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen, der die Bedeutung lokaler Initiativen für die Gestaltung der Wärmewende betonte.

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Die zweitägige Veranstaltung widmete sich der Frage, wie Städte und Gemeinden den Umstieg auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung bewältigen können. Ein zentrales Thema war die neu gegründete NEW Smart Grevenbroich GmbH, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Stadt Grevenbroich und ihre Partner mit sicherer und nachhaltiger Fernwärme zu versorgen. Krützen unterstrich, dass lokale Entscheidungen die Wende vorantreiben müssten – stets unter Berücksichtigung von Bezahlbarkeit und wirtschaftlichen Chancen für die Region.

In den Diskussionen ging es zudem um konkrete Lösungsansätze, etwa die Nutzung von Abwärme aus industriellen Prozessen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Ansiedlung energieintensiver Betriebe wie Rechenzentren am Standort des Kraftwerks Frimmersdorf. Die Konferenz bot zudem eine Plattform für Vernetzung und soll Grevenbroich helfen, die laufenden strukturellen Veränderungen in der Region aktiv zu nutzen.

Die Veranstaltung machte deutlich: Die Wärmewende braucht starke kommunale Akteure. Die NEW Smart Grevenbroich GmbH wird dabei eine Schlüsselrolle einnehmen, um nachhaltige Energielösungen umzusetzen. Mit Plänen zur Nachnutzung von Industrieflächen und der Einbindung von Abwärme könnte sich das Energiesystem der Region in den kommenden Jahren grundlegend wandeln.

Quelle