05 April 2026, 00:53

Millionen Windows-10-Nutzer gefährden sich durch fehlende Sicherheits-Updates

Eine 1918er Zehn-Tael-Banknote der Internationalen Bankgesellschaft mit grünem Hintergrund, dem Namen der Gesellschaft, der Zahl 10, einer Weltkugel mit rot-weißem Karomuster und einer Unterschrift unten.

Millionen Windows-10-Nutzer gefährden sich durch fehlende Sicherheits-Updates

Microsofts Januar-Update behob über 100 Sicherheitslücken in Windows, Office und SharePoint – doch Millionen Nutzer in Deutschland setzen weiterhin auf veraltete Systeme. Experten warnen nun, dass ein Aufschieben von Updates viele Nutzer anfällig für Cyberangriffe machen könnte.

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Mit dem jüngsten Patch wurden acht kritische Schwachstellen geschlossen, die Fernzugriff und das Einschleusen von Schadsoftware ermöglichten. Dennoch hatten bis Februar 2026 rund 21 Millionen Windows-10-Nutzer in deutschen Haushalten diese Aktualisierungen noch nicht installiert. Der reguläre Support für Windows 10 endete bereits im Oktober 2025, sodass viele Anwender ohne bezahlbare Extended Security Updates (ESU) dastehen.

Kriminelle zielen gezielt auf ungeschützte Windows-10-Systeme ab, um langfristigen Zugriff zu erlangen. Eine bisher unbekannte Zero-Day-Lücke – die Microsoft erst nach ihrer Ausnutzung bekannt wurde – verschärft die Gefahr. Das Bundeskriminalamt (BKA) ruft Nutzer dringend dazu auf, alle Sicherheitsupdates umgehend zu installieren.

Alleiner in Wiesbaden sind Tausende PCs aufgrund fehlender Updates verwundbar. Das BKA hat zudem auf seiner Website eine schrittweise Anleitung veröffentlicht, mit der Nutzer ihre Systeme absichern können.

Das Bundeskriminalamt betont weiterhin die Dringlichkeit von Updates. Ohne sie sind Millionen Geräte einem erhöhten Risiko durch Cyberkriminalität ausgesetzt. Nutzer werden aufgefordert, den offiziellen Empfehlungen zu folgen, um die Gefahr durch laufende Bedrohungen zu verringern.

AKTUALISIERUNG

French bank breach highlights credential risks as German warnings persist

A major cyber incident in France has underscored the risks highlighted by German authorities. The breach of France's FICOBA bank registry exposed 1.2 million accounts in late January 2026:

  • Attackers accessed 300 million bank accounts via compromised credentials, not forced entry.
  • Exposed data included IBANs, names, addresses, and tax identifiers.
  • This breach aligns with warnings about unpatched Windows 10 systems creating vulnerabilities for cybercriminals.