Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement an sechs Standorten
Klaas LübsMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement an sechs Standorten
Metro Logistics führt die Energiemanagementplattform flexOn an seinen deutschen Logistikstandorten ein. Die Lösung soll die Energieeffizienz steigern und Kosten senken, indem sie Verbrauch, Erzeugung und Steuerung in Echtzeit optimiert.
Das Logistikzentrum in Marl dient als Pilotstandort für die neue Plattform. Geplant ist die schrittweise Ausweitung auf die Standorte Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau.
Die flexOn-Plattform bietet eine Live-Übersicht der Energieströme und zeigt Verbrauch, Erzeugung sowie Lastdaten in Echtzeit an. Sie automatisiert die Steuerung von Systemen mit hohem Energiebedarf, etwa Kühlanlagen oder die Ladeinfrastruktur für elektrische Gabelstapler.
Der Energieverbrauch wird automatisch an Strompreise, Netzkapazitäten und die hauseigene Solarstromerzeugung angepasst. Durch Lastverschiebungen innerhalb vorgegebener Temperaturgrenzen sollen Kosten gespart und Nachfragespitzen vermieden werden. Das Laden der E-Gabelstapler wird priorisiert, wenn die Solarstromerzeugung hoch oder der Strompreis niedrig ist.
Metro Logistics plant, den Energieverbrauch und die -erzeugung aller Standorte zentral zu überwachen. Ziel ist es, den Eigenverbrauch des Solarstroms zu maximieren, Spitzenlasten zu reduzieren und eine standortübergreifende Optimierung zu erreichen.
Mit der Einführung von flexOn wird die automatisierte Steuerung zentraler Systeme an den Metro-Logistikstandorten möglich. Erwartet werden sinkende Energiekosten und eine bessere Balance zwischen Verbrauch und eigener Stromerzeugung. Die Plattform unterstützt zudem die übergeordneten Effizienz- und Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens.
