Messerattacke auf Rettungskräfte nach Familienstreit in Wiesbaden eskaliert
Brunhilde JesselMesserattacke auf Rettungskräfte nach Familienstreit in Wiesbaden eskaliert
Gewalttätiger Familienstreit in Wiesbaden eskaliert: Messerbedrohung gegen Rettungskräfte
Ein gewaltsamer Familienkonflikt in Wiesbaden hat sich am Montag zu einer Messerbedrohung gegen Einsatzkräfte zugespitzt. Bei der Auseinandersetzung zwischen einem 56-jährigen Mann und seinem 31-jährigen Sohn kam es zu einem Polizeieinsatz und Verletzungen.
Der Vorfall begann mit einem Streit zwischen Vater und Sohn in der Bleichstraße. Der Wortwechsel artete in eine körperliche Auseinandersetzung aus, bei der eine nahegelegene Schaufensterscheibe beschädigt wurde. Ein Passant wurde auf den Tumult aufmerksam und griff ein – woraufhin das Duo ihn laut Zeugenaussagen angriff. Der Passant setzte zur Selbstverteidigung Pfefferspray ein.
Als Rettungssanitäter eintrafen, um die Verletzungen der Männer zu behandeln, spitzte sich die Lage weiter zu: Der Sohn zog ein Feststechmesser und bedrohte die Einsatzkräfte. Erst als Polizei und Verstärkung eintrafen, gelang es, den Mann zu entwaffnen und zu übermannen – ohne dass dabei weitere Verletzungen entstanden.
Beide Beteiligte wurden zunächst zur Vernehmung auf das Polizeirevier gebracht. Der Sohn wurde jedoch später in eine Justizvollzugsanstalt überstellt, da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Die Staatsanwaltschaft ordnete im Rahmen der Ermittlungen Blutproben von beiden Männern an.
Die Kriminalpolizei Wiesbaden bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zum Vorfall zu melden.
Bei dem Zwischenfall kam es zu Sachbeschädigung, der Einbindung eines Unbeteiligten sowie Bedrohungen gegen Rettungskräfte. Die Ermittlungen dauern an, der Sohn befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Zeugen werden aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden, um die Aufklärung des Falls zu unterstützen.






