Marburg hisst Flaggen für Gedenktage und historische Ehrungen
Die Universitätsstadt Marburg wird in den nächsten zwei Wochen an allen städtischen Gebäuden ihre Stadtflagge hissen. Die Anlässe reichen von Gedenktagen bis hin zu historischen Ehrungen. Jede Veranstaltung folgt dabei einem festgelegten Protokoll für das Hissen und Einholen der Flaggen zu bestimmten Zeiten.
Die erste Flaggenaktion findet am Sonntag, dem 16. November, statt, wenn die Flaggen auf Halbmast wehen werden. Damit wird des Volkstrauertags gedacht, an dem weltweit der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht wird.
Drei Tage später, am Mittwoch, dem 19. November, wird die Flagge am Marburger Rathaus gehisst. An diesem Tag wird an Elisabeth von Thüringen erinnert, die Schutzpatronin der sozialen Fürsorge in der Stadt. Die 1207 geborene Elisabeth widmete ihr Leben der Unterstützung der Armen und starb 1231 in Marburg. Als "Mutter der Armen" bekannt, begründete sie die Tradition der Wohltätigkeit in der Region. Schließlich wird die Flagge am Dienstag, dem 25. November, erneut wehen – anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. An allen drei Tagen werden die Flaggen um 7:00 Uhr gehisst und bei Sonnenuntergang eingeholt.
Die Flaggenaktionen dienen als öffentliche Mahnmale für historische, soziale und humanitäre Meilensteine. Das städtische Protokoll sorgt dafür, dass jeder Anlass einheitlich gewürdigt wird. Einwohner und Besucher können die Flaggen während dieses Zeitraums an den ausgewiesenen Gebäuden sehen.