Mainova plant Millionen-Neubau für Frankfurter Umspannwerk – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Klaas LübsMainova plant Millionen-Neubau für Frankfurter Umspannwerk – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Mainova prüft Pläne zur Modernisierung eines wichtigen Umspannwerks im Frankfurter Nordend
Das Umspannwerk an der Ecke Heide- und Schopenhauerstraße, das seit über 50 Jahren in Betrieb ist, soll vollständig erneuert werden. Anfang dieses Jahres hatten Anwohner erste Vorbereitungsarbeiten wie Bodenuntersuchungen und Bohrungen im Rahmen der Projektvorbereitung bemerkt.
Die Anlage ist ein zentraler Knotenpunkt für die Stromversorgung der Stadtteile Nordend und Bornheim. Aufgrund des veralteten Zustands kommt eine einfache Sanierung nicht mehr infrage – stattdessen plant Mainova einen kompletten Neubau. Ursprünglich sollte das bestehende Gebäude abgerissen und durch einen Neubau für 35 bis 40 Millionen Euro ersetzt werden. Die Fertigstellung war zunächst für die Zeit zwischen Mitte und Ende 2028 vorgesehen.
Zum Projekt gehörte auch ein Flächentausch mit dem angrenzenden Spielplatz. Nach dem ersten Entwurf sollte dieser nach Abschluss der Bauarbeiten auf ein größeres Grundstück auf dem Gelände des Umspannwerks verlegt werden. Doch veränderte Rahmenbedingungen haben nun zu einer vollständigen Überprüfung der Pläne geführt. Die Zukunft des Spielplatzes ist derzeit ungewiss – eine endgültige Entscheidung über seine Neugestaltung oder den Zeitplan steht noch aus.
Weitere Geländebegehungen und Untersuchungen könnten folgen, um zusätzliche Daten zu sammeln. Diese Erhebungen sollen helfen, den überarbeiteten Projektumfang und die Bauweise festzulegen.
Sowohl die Modernisierung des Umspannwerks als auch die Zukunft des Spielplatzes hängen von den angepassten Plänen ab. Mainova und die Stadtverwaltung müssen sich auf neue Lösungen einigen, bevor die Arbeiten beginnen können. Änderungen werden sich auf die Kosten, den Zeitplan und die Auswirkungen auf das umliegende Viertel auswirken.