Luke Littlers schwierige Rückkehr: Kann er die Berliner Dart-Fans überzeugen?
Brunhilde JesselLuke Littlers schwierige Rückkehr: Kann er die Berliner Dart-Fans überzeugen?
Luke Littler kehrt zur achten Premier-League-Nacht nach Berlin zurück – und steht dort vor einer weiteren Bewährungsprobe. Der junge Dart-Superstar trifft auf Stephen Bunting, doch das Duell findet unter schwierigen Vorzeichen statt: Littlers bisherige Auftritte in Deutschland waren oft von Pfiffen und feindseliger Stimmung der Zuschauer begleitet.
Seine Geschichte in Deutschland ist geprägt von herben Niederlagen und kühler Aufnahme. Beim German Darts Grand Prix 2023 unterlag er im Halbfinale Gian van Veen – in einer von Anfeindungen geprägten Atmosphäre. Ein Jahr später verlor er bei der Europameisterschaft 2025 in Dortmund gegen James Wade, wobei das Publikum ihn erneut mit Buhrufen bedachte. Der 21-Jährige hat offen eingeräumt, dass er es nicht genießt, in Deutschland anzutreten.
Der ehemalige BDO-Weltmeister Mark Webster äußerte sich kürzlich im Love The Darts-Podcast zu Littlers Rückkehr. Zwar räumte er ein, dass der Engländer bei deutschen Fans nicht beliebt sei, doch Webster sieht in der ablehnenden Haltung des Publikums sogar einen möglichen Vorteil. Er ist überzeugt, dass Littler die Feindseligkeit in zusätzliche Energie umwandeln und so zu einem Sieg auflaufen könnte.
Das anstehende Turnier markiert Littlers ersten Premier-League-Auftritt in Berlin in dieser Saison. Das Match gegen Bunting wird zeigen, ob er nicht nur seinen Gegner, sondern auch das anspruchsvolle Umfeld bezwingt.
Der Berliner Showdown bietet Littler die Chance, sich vor einem schwierigen Publikum zu rehabilitieren. Ein Sieg könnte die Wahrnehmung ändern, eine weitere Niederlage seine Probleme in Deutschland jedoch vertiefen. Das Ergebnis wird zudem Auswirkungen auf seine Position in der Premier-League-Saison 2026 haben.






