Litauische Elite im Hanau-Displaced-Persons-Camp
Litauische Elite im Hanau-Displaced-Persons-Camp
Lithauische Elite im Flüchtlingslager Hanau: Ein vergessener Abschnitt der Nachkriegszeit
Zweite Auflage: Buch beleuchtet unerforschtes Kapitel der Nachkriegsära
Ein neues Buch wirft Licht auf die Nachkriegsgeschichte Hanaus und rückt das Flüchtlingslager für Displaced Persons (DP) in den Fokus, das nach dem Zweiten Weltkrieg Tausende baltische Flüchtlinge beherbergte. „Die UNRRA in Hanau, 1945–1947“ erzählt vom Leben der Litauer, Esten und Letten, die vor der sowjetischen Besatzung flohen und sich weigerten, in ihre Heimat zurückzukehren. Stattdessen kämpften sie aus dem Exil für die Unabhängigkeit ihrer Länder und bauten in Deutschland ihre Gemeinschaften neu auf.
Bis Anfang 1946 lebten im Hanauer DP-Lager etwa 6.000 baltische Flüchtlinge, darunter fast 4.000 Litauer. Viele von ihnen gehörten zur politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Elite des Landes, darunter der ehemalige litauische Präsident Kazys Grinius. Das Lager, das ursprünglich in den François-, Hutier-, Ulanen- und Hesse-Homburg-Kasernen eingerichtet worden war, entwickelte sich zu einem Zentrum kultureller und organisatorischer Aktivitäten.
Das Buch schildert den Alltag im Lager und stützt sich dabei auf Tagebucheinträge von Harry Heath, einem Freiwilligen der UNRRA. Es beschreibt die Herausforderungen der Verwaltung, die Lebensbedingungen und die Bemühungen der Flüchtlinge, ihre Identität zu bewahren. Es entstanden neue Vereine und Berufsverbände, die Litauer im Ausland im Widerstand gegen die sowjetische Herrschaft vereinten. Die Autorin des 220-seitigen Werks ist Dr. Alice Noll, eine pensionierte Hanauer Historikerin und Hochschullehrerin. Die zweite Auflage baut auf ihrer Veröffentlichung von 2021 auf, die in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt erschien. Ein bleibendes Zeichen des Lagers ist ein 1947 errichteter gemauerter Sockel mit einer Inschrift an der ehemaligen François-Kaserne am Ulanenplatz.
Das Buch ist ab sofort im Buchhandel (ISBN 978-3-948834-03-6) sowie über das Kulturbüro der Stadt Hanau für 14,80 Euro erhältlich. Es bietet eine detaillierte Dokumentation einer prägenden Phase, in der baltische Flüchtlinge in Hanau ihr kulturelles Erbe bewahrten und für die Unabhängigkeit kämpften. Bestellungen können per E-Mail an [email protected] gerichtet werden.
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