08 June 2026, 02:19

Linksextreme Aktivisten provozieren AfD mit Hakenkreuz aus Gemüse in Heidenheim

Swastika aus Veganspießel für die AfD

Linksextreme Aktivisten provozieren AfD mit Hakenkreuz aus Gemüse in Heidenheim

Linksextreme Protestaktion stört AfD-Frühstücksveranstaltung in Heidenheim

Am Wochenende haben linksextreme Aktivist:innen eine Veranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) in Heidenheim gestört. Mit veganem Hackfleisch, Zwiebeln und Gurken formten sie ein Hakenkreuz – eine Aktion, die von der Partei umgehend scharf verurteilt wurde. Der provokante Stunt löste Empörung aus und lenkte die Aufmerksamkeit auf die anhaltenden politischen Spannungen in der Region.

Der Vorfall ereignete sich in einem Hotel, in dem sich AfD-Mitglieder zu einem gemeinsamen Frühstück versammelt hatten. Noch vor Beginn der Veranstaltung baute eine Gruppe von Aktivist:innen, die dem Zentrum für Politische Schönheit zugerechnet werden, das umstrittene Symbol auf einem Tisch auf. Umrahmt wurde es von der Aufschrift „Hütet euch vor der NSAFD“ – eine Wortschöpfung, die den Parteinamen mit einem Verweis auf deren rechtsextreme Bezüge verbindet.

Die Hauptorganisatorin bezeichnete die Aktion später als „künstlerische Intervention“, die eine Debatte anstoßen solle. Das Zentrum für Politische Schönheit, bekannt für spektakuläre politische Aktionen, hatte bereits zuvor Schlagzeilen gemacht, etwa als es ein ARD-Interview mit der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel unterbrach.

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Der AfD-Landesvorsitzende Emil Sänze verurteilte die Aktion als „Schande“ und riet den Protestierenden, „sich lieber um einen Job zu bemühen“ statt Demonstrationen zu inszenieren. Einige Aktivist:innen berichteten später, sie hätten nach der Aktion Drohungen von AfD-Politikern erhalten.

Die Polizei bestätigte den Vorfall und prüft nun, ob dabei gegen Gesetze verstoßen wurde. Zwar ist das Zeigen von Hakenkreuzen in Deutschland grundsätzlich verboten, die Aktivist:innen argumentieren jedoch, es habe sich um eine kritische politische Aussage gehandelt.

Die Protestaktion hat die Diskussionen über politische Aktivismusformen und Meinungsfreiheit neu entfacht. Die Behörden müssen nun klären, ob die Aktion rechtliche Grenzen überschritten hat. Die AfD wiederum wiederholte ihre scharfe Kritik an den Methoden der Aktivist:innen.

Quelle