14 April 2026, 10:25

Linken-Kandidat Balint verzichtet auf Diäten – und spendet für Halle-Mitte-Nord

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

Linken-Kandidat Balint verzichtet auf Diäten – und spendet für Halle-Mitte-Nord

Jannik Balint, Direktkandidat der Linken für den Wahlkreis Halle-Mitte-Nord, hat seinen Wahlkampf mit einem ungewöhnlichen Versprechen gestartet: Sollte er in den Landtag einziehen, will er nur 2.750 Euro monatlich behalten – das entspricht dem deutschen Durchschnittseinkommen – und den Rest an soziale Projekte in der Region spenden. Bei seiner Auftaktveranstaltung am Steintor versammelten sich über 100 Unterstützer:innen, um seinen Wahlkampfabschluss zu feiern.

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Balint hatte den Tag damit verbracht, an 800 Türen im Viertel zu klopfen und direkt mit Anwohner:innen ins Gespräch zu kommen. Dabei kritisierte er die regierende CDU scharf und warf ihr vor, den Wahlkreis jahrelang vernachlässigt zu haben. Als Beispiele nannte er niedrige Löhne, Altersarmut, unterfinanzierte Schulen und steigende Pflegekosten in der Region.

Bei der abendlichen Kundgebung skizzierte er seine Vision für den Wahlkreis und bezeichnete ihn als "den vielversprechendsten Bezirk für einen linken Sieg jenseits der rechten AfD". Tatsächlich hatte Die Linke bei der Bundestagswahl 2025 in Halle-Mitte-Nord nur knapp die AfD hinter sich gelassen – ein Ergebnis, das Balint als Zeichen für einen politischen Stimmungsumschwung wertet.

Er rief die Wähler:innen auf, die kommenden fünf Monate bis zur Wahl zu nutzen, um Druck für einen Wandel aufzubauen. Auf seiner Kampagnenwebsite www.jannik-balint.de sind seine politischen Ziele und Pläne für den Wahlkreis detailliert nachzulesen.

Mit seinem Gehaltsverzicht und dem Fokus auf lokale Themen setzt Balint klare Akzente in seinem Wahlkampf. Die knappen Wahlergebnisse der Vergangenheit deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin. Nun geht es für sein Team darum, die Türgespräche in breite Unterstützung umzumünzen – bis zum Tag der Abstimmung.

Quelle