Leuchtkörper behindern Rettungshubschrauber-Landung in Berlin – Polizei ermittelt
Brunhilde JesselFeuerwerk behindert Landung von Rettungshubschrauber - Leuchtkörper behindern Rettungshubschrauber-Landung in Berlin – Polizei ermittelt
Rettungshubschrauber aus Gießen bei Landung in Berlin durch Leuchtkörper behindert
Ein Rettungshubschrauber aus Gießen geriet am Freitagabend bei dem Versuch, auf dem Gelände des Berliner Klinikums zu landen, in eine gefährliche Situation. Aus einem nahegelegenen Wohngebiet wurden mindestens zwei Leuchtkörper abgefeuert, wodurch die Besatzung das Luftfahrzeug vorsichtig steuern musste, bevor eine sichere Landung gelang. Die Polizei geht nun von einem Verdachtsfall der Gefährdung des Luftverkehrs aus.
Der Rettungshelikopter befand sich im Landeanflug auf das Berliner Krankenhaus, als die Leuchtspuren abgefeuert wurden. Die plötzlichen grellen Lichter beeinträchtigten die Sicht des Piloten und schufen eine riskante Lage. Trotz der Störung gelang es der Crew, ohne Verletzungen oder Schäden am Hubschrauber zu landen.
Noch ist unklar, ob der Helikopter gezielt angegriffen wurde. Bisher konnten keine Personen oder Gruppen in Verbindung mit dem Vorfall identifiziert werden. Zeugen, die in der Umgebung Auffälligkeiten beobachtet haben, werden aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren: Beamte untersuchen den genauen Abschussort der Leuchtkörper, werten verfügbares Bildmaterial aus und befragen Anwohner nach weiteren Hinweisen.
Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit von Luftrettungseinsätzen in der Region auf. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise, um die Ursache zu klären und die Verantwortlichen zu ermitteln. Personen mit relevanten Informationen werden gebeten, die Ermittlungen durch Aussagen oder sachdienliche Hinweise zu unterstützen.