Lärmkommission in Frankfurt wehrt sich gegen Vorwürfe wütender Anwohner
Brunhilde JesselLärmkommission in Frankfurt wehrt sich gegen Vorwürfe wütender Anwohner
Frankfurter Lärmkommission wehrt sich gegen Vorwürfe von Bürgerinitiativen
Frankfurts Lärmkommission verteidigt sich gegen Kritik von Bürgerinitiativen, die dem Gremium vorwerfen, die Interessen der Anwohner zu ignorieren.
- Dezember 2025, 06:12 Uhr
Der seit Langem schwelende Streit um Fluglärm am Frankfurter Flughafen hat sich weiter zugespitzt. Anwohner, unterstützt von der Bürgerinitiative „Anwohner gegen Fluglärm“, werfen der Lärmkommission des Frankfurter Flughafens vor, sie nicht ausreichend zu schützen. Die Gruppe kritisiert, das Gremium arbeite intransparently und stütze sich auf fehlerhafte Lärmberechnungen.
Die Lärmkommission steht in der scharfen Kritik von Anwohnervertretungen. Diese argumentieren, das Gremium gehe über die Sorgen der Betroffenen hinweg und verwende zu optimistische Prognosen. Laut der Initiative stammen die zugrundeliegenden Daten aus dem Forum Flughafen und Region, in dem die Interessen der Luftfahrtbranche eine zentrale Rolle spielen.
Die Kommission betont hingegen, ihre Arbeit sei transparent und basiere auf verlässlichen Daten. Sie berate weiterhin zu Lärmfragen, könne jedoch keine verbindlichen Änderungen durchsetzen, da die Regulierungshoheit bei anderen Stellen liege. Die Anwohnerinitiativen bestehen darauf, dass das aktuelle System ihre Anliegen nicht angemessen berücksichtige.