19 December 2025, 14:29

Langjähriger Abteilungsleiter Joachim Kolbe tritt Ende 2025 in den Ruhestand

Eine Collage von Gebäuden mit sichtbarem Text.

Langjähriger Abteilungsleiter Joachim Kolbe tritt Ende 2025 in den Ruhestand

Langjähriger Amtsleiter Joachim Kolbe geht Ende 2025 in den Ruhestand

Nach fast 50 Jahren in der Langener Stadtverwaltung verabschiedet sich Joachim Kolbe am 31. Dezember 2025 vorzeitig in den Ruhestand.

  1. Dezember 2025, 14:25 Uhr

Joachim Kolbe wird am 31. Dezember 2025 nach fast fünf Jahrzehnten im Dienst der Langener Kommunalverwaltung in den Ruhestand treten. Seine Laufbahn begann 1977 im Rathaus an der Südlichen Ringstraße, wo er sich kontinuierlich nach oben arbeitete. Im Laufe der Jahre prägte er zentrale Bereiche – von der IT und Kultur über die Stadtentwicklung bis hin zum Sportmanagement.

In seinen frühen Berufsjahren übernahm Kolbe ab Ende 1982 die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Bereits 1983 erzielte er überregionale Anerkennung, als er ein datenschutzkonformes Verfahren für die Volkszählung entwickelte.

1987 wechselte er in die Organisations- und IT-Abteilung und begleitete dort die Einführung der ersten Computer in der Stadtverwaltung. Nur zwei Jahre später, im Januar 1989, übernahm er die Leitung des Kulturressorts. Unter seiner Federführung entstand aus dem alten Amtsgericht das Kulturhaus Altes Amtsgericht. Die 1990er-Jahre brachten weitere Aufstiegschancen: 1993 wurde Kolbe Leiter des Amts für Kultur und Sport. Nach der Verwaltungsreform im Jahr 2000 fungierte er als stellvertretender Amtsleiter mit Zuständigkeit für Soziales, Kultur, Bildung und Sport. Ein weiterer Karrierehöhepunkt folgte 2002, als er zum ersten Geschäftsführer der Bäder- und Hallenmanagement Langen GmbH berufen wurde. Seit 2014 leitet Kolbe das neu geschaffene Dezernat für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Kultur und Sport. Noch ist keine Nachfolge für seine Position benannt.

Mit Kolbes Ausscheiden endet eine 48-jährige Dienstzeit in der Langener Verwaltung. Seine Verdienste umfassen technologische Innovationen, kulturelle Projekte und die Modernisierung öffentlicher Dienstleistungen. Die Stadt steht nun vor der Aufgabe, eine Position neu zu besetzen, die über Jahrzehnte hinweg mehrere Ressorts geprägt hat.