10 May 2026, 12:22

"Lange Nacht der Museen" begeistert Tausende – doch die Heimreise wird zum Chaos

Menschen vor einem Zugausstellungsstück in einem Museum mit Texttafel links.

"Lange Nacht der Museen" begeistert Tausende – doch die Heimreise wird zum Chaos

Die diesjährige „Lange Nacht der Museen“ in Halle und Leipzig lockte Tausende Besucher an, die die kulturellen Stätten erkunden wollten. Die Veranstaltung bot zwar kostenlosen Nahverkehr, doch einige Gäste hatten auf dem Heimweg mit unerwarteten Reiseproblemen zu kämpfen.

Das jährliche Event ermöglichte den Zugang zu den wichtigsten Museen beider Städte. In Halle konnten Besucher das Händel-Haus, das Kunstmuseum Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte besichtigen. In Leipzig standen unter anderem Führungen im Grassimuseum für Angewandte Kunst, im Bach-Museum und im Museum der bildenden Künste auf dem Programm.

Nach Mitternacht stießen Reisende, die vom Leipziger Hauptbahnhof zurückfahren wollten, auf überfüllte Züge: Der S5 in Richtung Halle-Trotha war bereits voll besetzt, sodass viele Gäste zurückblieben, da die Kapazitäten erschöpft waren. Die Situation spitzte sich weiter zu, als eine S3-Verbindung nach Halle ausfiel und noch mehr Menschen in den nächsten verfügbaren S5 drängten. Da die folgende Bahn erst in über einer Stunde erwartet wurde, kritisierten verärgert Besucher die chaotische Rückreise.

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Die Veranstalter hatten das Ticket für die Museumsnacht mit kostenlosen Fahrten in Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen beworben. Doch durch das plötzliche Gedränge konnten einige Gäste das versprochene Transportangebot nicht nutzen.

Die „Lange Nacht der Museen“ war erneut ein großer Erfolg und zog zahlreiche Besucher in beide Städte. Dennoch sorgten die Transportprobleme dafür, dass viele Gäste spätabends strandeten. Für künftige Veranstaltungen könnten die Organisatoren die Reiseplanung überdenken, um ähnliche Schwierigkeiten zu vermeiden.

Quelle